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„Übergänge: Theorien und Praktiken der Literaturen der Welt“ – Festakt und Konferenz zu Ehren des Potsdamer Romanisten Prof. Dr. Ottmar Ette

Unter dem Titel „Übergänge: Theorien & Praktiken der Literaturen der Welt“ fanden an der Universität Potsdam Festakt und internationale Konferenz zu Ehren des Romanisten Prof. Dr. Ottmar Ette statt.

Anlässlich des 60. Geburtstags des Literaturwissenschaftlers diskutierten Expertinnen und Experten einen Schwerpunkt seiner Forschung und Lehre: die Literaturen der Welt.

Im Rahmen des feierlichen Festaktes am 14. Dezember im Auditorium Maximum Am Neuen Palais wurde Ottmar Ette von den Herausgebern Gesine Müller, Anne Kraume, Albrecht Buschmann, Julian Drews, Markus Messling und Tobias Kraft die Festschrift „Literatur leben“ (erschienen im Vervuert Verlag) überreicht. Die Laudatio „Von der Selva Negra nach Sanssouci: Stationen einer Vita activa“ hielt Prof. Dr. Dieter Ingenschay (HU Berlin).

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die frohe Atmosphäre, die den festlichen Anlass trug.

Die Organisatoren

Markus Lenz und Patricia Gwozdz

„Was kann die Literatur dazu beisteuern, auf die Herausforderungen der Globalisierung neue phantasievolle, aus den Sackgassen des Denkens herausführende Antworten zu finden?“ Diese Frage ist für den Romanisten Ottmar Ette zentral, der seit Langem die globalen Dynamiken der Literatur untersucht und mit seinem grenzüberschreitenden Literaturverständnis an einer globalisierten Literaturgeschichte mitschreibt. Im Sinne dieser fächerübergreifenden Literaturwissenschaft diskutieren die internationalen Kolleginnen und Kollegen auf der Potsdamer Konferenz ganz verschiedene Grenzbereiche von Literatur: Politik, Geschichte, Gesellschaft, Transnationalität und Konvivenz.

Für sein Wirken in der Literaturwissenschaft und darüber hinaus erhielt Ette bereits internationale Auszeichnungen: 2014 war er Preisträger des Mexikanischen Wissenschaftspreises „Escuela Nacional Altos Estudios“ der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko, seit 2012 ist er Chevalier dans l‘Ordre des Palmes Académiques. 2014 wurde der Romanist zum Honorary Member der Modern Language Association of America (MLA) gewählt, seit 2013 ist er Ordentliches Mitglied der Geisteswissenschaftlichen Klasse der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Ette ist Leiter des BMBF-Forschungsprojekts zu Alexander von Humboldt „Amerikanische Reisetagebücher: Genealogie, Chronologie und Epistemologie“ sowie Leiter des Langzeitprojekts „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Seit 1995 ist Ottmar Ette Professor für Romanische Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Universität Potsdam.

Video vom Festakt hier...

Ottmar Ette erhält mexikanischen Wissenschaftspreis

Die größte Universität Lateinamerikas, die mexikanische Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM), hat Ottmar Ette, Professor für Romanische sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, mit dem "Reconocimiento Escuela Nacional de Altos Estudios" ausgezeichnet. Der Fakultätsrat der UNAM würdigt mit diesem Preis Ettes besonderen Beitrag zur Entwicklung geisteswissenschaftlicher Forschung. Der Potsdamer Literaturwissenschaftler wird den Preis Ende September im Rahmen einer Festveranstaltung in Mexiko-Stadt entgegen nehmen.

>> Bekanntgabe der Universidad Nacional Autónoma de México <<

Ottmar Ette zum Honorary Member der Modern Language Association of America (MLA) gewählt

Ottmar Ette wird damit zu einem der aktuell 20 Ehrenmitglieder dieses größten philologischen Dachverbandes der Welt, dem etwa 30 000 Wissenschaftler aus über hundert Ländern angehören. Ottmar Ette wurde in einem zweistufigen Wahlverfahren von den Leitungsgremien der MLA nominiert und zur Wahl gestellt. Über 95 Prozent der Mitglieder der MLA sprachen sich daraufhin in einer Befragung für ihn aus.

Zu den gegenwärtigen Honory Members zählen unter anderem Gérard Genette, Sukehiro Hirakawa, Julia Kristeva, Luce Irigaray, Jean Starobinsky, Tzvetan Todorov und Harald Weinrich. Unter den bereits verstorbenen Honory Members finden sich so bedeutende Persönlichkeiten wie die Zeichentheoretiker und Schriftsteller Roland Barthes und Umberto Ecco, die Philosophen Hans-Georg Gadamer, Benedetto Groce und Jacques Derrida, die Romanisten Hugo Friedrich, Hugo Schuchard, Walther von Wartburg und Karl Vossler, sowie die Philologen Roman Jakobson und Ramón Menéndez Pidal. 

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften hat am 29.11.2013 sieben Mitglieder dazu gewählt.

Ottmar Ette, Anja Feldmann, Susanne Köbele, Albrecht Koschorke, Frédéric Merkt, Matthias Steinmetz, Miguel Vences.

Damit gehören der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften 172 Ordentliche und 93 entpflichtete Ordentliche Mitglieder sowie 70 Außerordentliche Mitglieder an. Die Akademie wählt ihre Mitglieder aus allen Wissenschaftsgebieten und aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch aus dem Ausland.

>> Weitere Informationen zu den neuen Mitgliedern <<