uni-potsdam.de

Sie verwenden einen veralteten Browser mit Sicherheitsschwachstellen und können die Funktionen dieser Webseite nicht nutzen.

Hier erfahren Sie, wie einfach Sie Ihren Browser aktualisieren können.

Jessica Gevers

Akademischer Werdegang

 

  • seit April 2006: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft; Schwerpunkte: Frauen- und Geschlechterforschung, Literatur- und Kulturtheorie, Metropolen und Migration im 20. Jahrhundert; Regionen: Mexiko, Karibik, Kanada, Cono Sur, USA
  • Januar-März 2006: Stipendium im Rahmen des Berliner Programms zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in der Wissenschaft (Senat Berlin)
  • 2002-2005: Stipendiatin (im Bereich Amerikanistik) am interdisziplinären DFG-Graduiertenkolleg „Öffentlichkeiten und Geschlechterverhältnisse. Dimensionen von Erfahrung“ der Universitäten Frankfurt/M. und Kassel
  • 2002 und 2003: mehrmonatige Forschungsaufenthalte in Montréal und Vancouver; ermöglicht mit Stipendien der DFG und der kanadischen Regierung (Government of Canada Award)
  • 2000: M.A. Lateinamerikanistik, Nordamerikastudien und Romanistik (FU Berlin); Studium an der Ruhr-Universität Bochum, der Universidad Nacional Autónoma de México und der Freien Universität Berlin; Magisterarbeit: Especies de espacios – Urbane Räume in den Texten der mexikanischen Autorin Maria Luísa Puga
  • 1996-2000: Studentische Mitarbeiterin am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin; Studienaufenthalte in Mexiko, Kuba, Nicaragua; Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes

Veröffentlichungen

Gevers, Jessica (2007): "Transkulturation, Translation und der Diskurs der Amerikas", in: Schuetze, Stephanie, Zapata Galindo, Martha (Hrsg.): Transkulturalität und Geschlechterverhältnisse. Neue Perspektiven auf kulturelle Dynamiken in den Amerikas, edition tranvía, Berlin, S. 135-156.

Gevers, Jessica (2007): "Trespassing the Limits/Traspasando los límites. Die literarischen Texte der chilenisch-kanadischen Autorin Carmen Rodríguez", in: Zeitschrift für Kanada-Studien, 27. Jhg., Nr. 1, Bd. 50, S. 181-196.

Gevers, Jessica: (2007) "Saudades - Sehnsüchte nach anderen Räumen. Translation und 'Latina'-Literatur in Kanada", in: Behmenburg, Berweger, Gevers et al. (Hrsg.): Wissenschaf(f)t Geschlecht. Machtverhältnisse und feministische Wissensproduktion, Helmer-Verlag, Reihe Frankfurter Feministische Texte, Königstein/Ts., S. 253-271.

Kontakt: geversj@zedat.fu-berlin.de

Wichtiger Hinweis: Um Spam-Mails zu vermeiden, ist die hier gezeigte e-Mail-Adresse nicht verlinkt und graphisch verändert. Bitte kopieren Sie den Text und ergänzen Sie das "@"-Zeichen.

Titel der Doktorarbeit

Transkultur, Translation und Migration – 'Latina'-Diskurse in Kanada

Abstract

Seit Anfang der 1980er Jahre entstehen in Kanada vermehrt kulturelle Produktionen, wie Literatur und Film, in verschiedenen Sprachen. Die Heterogenisierung der Repräsentationen kanadischer Realitäten im Spannungsfeld der anglo- und frankokanadischen Auseinandersetzungen fördert auch die kulturellen Artikulationen lateinamerikanischer MigrantInnen. Meine Untersuchung geht insbesondere den kulturellen Produktionen der 'Latinas' nach, die neue kritische Perspektiven auf kanadische gesellschaftliche Dynamiken entwickeln.

Im Rahmen meines Dissertationsvorhabens “Transkultur, Translation und Migration – 'Latina'-Diskurse in Kanada” bearbeite ich Texte hispanophoner lateinamerikanischer Migrantinnen, die in den 1970er Jahren aus dem Cono Sur (Chile, Argentinien, Uruguay) als junge Frauen nach Kanada gekommen sind und sich von dort aus in den 1980er und 90er Jahren in Montréal und Vancouver als Autorinnen positioniert haben. Die ausgewählten Texte und Filme sind auf Spanisch, Englisch und Französisch veröffentlicht worden und richten sich explizit an anglo- und frankophone Öffentlichlichkeiten. Innerhalb Kanadas nehmen sie somit aktiv an diskursiven Aushandlungen von Themen wie 'Kulturelle Differenz' und 'Geschlechterverhältnisse' teil. Im Zentrum meiner Untersuchung stehen insbesondere diejenigen textuellen Praktiken, die als hemisphärische Konstruktion einen 'Diskurs der Amerikas' entstehen lassen. Für die Latina-Autorinnen funktioniert der 'Diskurs der Amerikas' strategisch als Stärkung innerhalb Kanadas gegenüber anderen migrantischen Artikulationspositionen. In meiner Untersuchung verstehe ich den 'Diskurs der Amerikas' als produziert über transkulturelle, translationale und migratorische Dynamiken, die in den kulturellen Produktionen der 'Latinas' sowohl verhandelt als auch hergestellt werden. Als theoretisch-methodologische Zugänge und Instrumentarien zur Analyse nutze ich die postkoloniale und feministische Theoriebildung sowie diskursanalytische Herangehensweisen.