Medieninformation der Universität Potsdam

Nr.: 252/07 vom 14.12.2007

Veranstaltungen in der Woche vom 17. bis 23. Dezember 2007

Neben den Informationen, die Sie über unsere Medieninformationen (siehe im Internet unter http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2007/) von uns erhalten, möchten wir Sie zusätzlich auf ausgewählte Veranstaltungen an der Universität Potsdam aufmerksam machen. Weitere Veranstaltungshinweise finden Sie im elektronischen Veranstaltungskalender der Universität Potsdam im Internet unter http://www.uni-potsdam.de/db/PresseDB/index.php

18. Dezember 2007, 13.00 Uhr
Workshop: Neue Materialien - Wissenschaftliche Entwicklungen und wirtschaftliche Anforderungen

Mit dem Workshop stellt das Zentrum für innovative Materialien (CIMAT) seine Arbeiten zur Einrichtung eines Technologieentwicklungs- und Anwendungszentrums für Funktionsmaterialien (TEAM) vor. Neue Polymermaterialien, die im Rahmen der Forschungsarbeiten an der Universität Potsdam entwickelt wurden, werden in direkter Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen zu marktreifen Produkten verarbeitet. So werden sie bereits als nanostrukturierbare Polymere für die Mikroelektronik eingesetzt oder als Schutzlacke in der Chipproduktion genutzt. Mit dem Workshop wird eine neue Stufe des direkten Technologietransfers aus der Universität in die Unternehmen des Landes Brandenburg am Forschungsstandort Golm dokumentiert.

Ort: Golmer Innovationszentrum Go:In, Am Mühlenberg 11, 14476 Golm
Kontakt: Brunhilde Schulz, UP Transfer Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer mbH an der Universität Potsdam, Tel.: 0331/977-1117, E-Mail: brunschu@uni-potsdam.de

18. Dezember 2007, 18.15 Uhr
Gastvortrag: Lebenswelten türkischer und kurdischer Grundschulkinder

Die Referentin spricht über die aktuelle Situation von türkischen und kurdischen Kindern innerhalb der Grundschule, von kulturellen Unterschieden, Besonderheiten, von der familiären Situation und den Folgewirkungen im Grundschulalltag. Es wird ein moderiertes Gespräch sein mit anschließender Diskussionsmöglichkeit.

Referentin: Seyran Ates
Ort: Universitätskomplex Golm, Karl-Liebknecht-Straße 24-25, Pädagogische Werkstatt, Haus 25, F.001, 14476 Golm
Kontakt: Dr. Barbara Rösch, Institut für Grundschulpädagogik, Tel.: 0331/977-2431, E-Mail: roeschb@uni-potsdam.de

19. Dezember 2007, 16.00 Uhr
Mathematisches Kolloquium: Über den Ricci-Fluss und die Geometrisierung von 3-dimensionalen Mannigfaltigkeiten

Anfang des 20. Jahrhunderts äußerte der Mathematiker Henri Poincare eine heute nach ihm benannte berühmte Vermutung, in der es um die mathematisch möglichen 3-dimensionalen Räume geht. Viele der besten Mathematiker suchten 100 Jahre lang vergeblich nach einer Lösung. Das Clay Mathematics Institute erklärte die Poincare-Vermutung zu einer der sieben wichtigsten offenen Fragen in der Mathematik und setzte im Jahre 2000 ein Preisgeld von einer Million Dollar für ihre Lösung aus. In den Jahren 2002 und 2003 präsentierte Grigori Perelman überraschend eine Lösung, die inzwischen von den Experten geprüft und akzeptiert wurde. Im Vortrag von Prof. Dr. Bernhard Leeb wird die Geometrisierungsvermutung für 3-dimensionale Räume erklärt, die insbesondere die Poincare-Vermutung impliziert. Hamiltons Programm zur Lösung der Geometrisierungsvermutung und einige Aspekte von Perelmans Beweis werden diskutiert.

Referent: Prof. Dr. Bernhard Leeb, Ludwig-Maximilians-Universität München
Ort: Universitätskomplex Am Neuen Palais, Haus 8, Auditorium maximum
Kontakt: Prof. Dr. Christian Bär, Institut für Mathematik, Tel.: 0331/977-1348, -1499, E-Mail: baer@math.uni-potsdam.de

19. Dezember 2007, 17.15 Uhr
Vortrag: Der Teufelspakt als Weg der Selbstfindung im aktuellen Hollywoodfilm im Rahmen der Ringvorlesung: Lässt der Teufel mit sich reden? Kultur- und religionswissenschaftliche Beiträge zur Kommunikation Satans

Der Teufel tritt uns in der ersten Teufelsfilmwelle aus Hollywood in den späten sechziger und siebziger Jahren vor allem im Glauben von Satanisten gegenüber, wie etwa in "Rosemaries Baby" von 1968 oder in "The Omen" von 1976. Erst ab 1987 erscheint er leibhaftig im großen Kino. Ein in der zweiten Teufelsfilmwelle in den neunziger Jahren immer wieder auftauchendes Motiv ist der Teufelspakt. Der Pakt und die weitere Kommunikation des Teufels mit dem Menschen initiiert einen Selbstfindungsprozess. Selbstfindung ist jedoch keineswegs immer positiv definiert, wie in "Teuflisch" (2001), wo sie zu einem glücklichen Leben führt. In "Angel Heart" (1987) heißt Selbstfindung - gut christlich - Erkenntnis der eigenen Schuld, die geradewegs und ohne Gnade (nicht mehr ganz so christlich) in den Wahnsinn beziehungsweise die eigene persönliche Hölle führt. In "Ghost Rider" (2007) finden sich beide Varianten.

Referent: Michael Herrmann, Universität Potsdam
Ort: Universitätskomplex Am Neuen Palais, Haus 9, Raum 2.16
Kontakt: Prof. Dr. Johann Ev. Hafner, Institut für Religionswissenschaft, Tel.: 0331/977-1506, E-Mail: hafner@uni-potsdam.de

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