Das Präsidium der Universität Potsdam hat eine externe Expertenkommission eingesetzt, um mit dem Blick von außen die Lehrerbildung an der Hochschule zu begutachten.

Dabei geht es vorrangig um Perspektiven und zukünftige Entscheidungen, also das Aufzeigen von Potenzialen und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Kommission hat den Auftrag, Empfehlungen zur Entwicklungs- und Strukturplanung der Humanwissenschaftlichen Fakultät in Bezug auf die lehrerbildenden Bereiche zu geben. Prof. Dr. Doris Lemmermöhle, Universität Göttingen, leitet die Kommission, die insgesamt aus fünf Professoren verschiedener Universitäten und einem Beobachter aus dem Bereich der Ausbildung von Referendaren besteht.
Im Mittelpunkt der Arbeit der Kommission steht die Analyse von Stärken und Schwächen der Ausbildung der Humanwissenschaftlichen Fakultät, insbesondere im Hinblick auf die bildungswissenschaftliche Angebote, sowie der Leistungen des Zentrums für Lehrerbildung. Weiterhin wird das Gremium Empfehlungen zur Optimierung der Lehrerausbildung unter erziehungswissenschaftlichen und strukturellen Aspekten sowie eine Einschätzung der Machbarkeit der Erweiterung des Angebots an Lehramtsstudiengängen geben.
Die Mitglieder der Kommission kamen Anfang September zu einem ersten Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Potsdamer Lehrerbildung zusammen. Dabei wurde ein Frageleitfaden für das durchzuführende Begutachtungsverfahren diskutiert. Zu Beginn des kommenden Jahres wird es ein zweites Treffen mit einer Vor-Ort-Begehung der Expertenkommission geben. Ende März 2008 soll der Abschlussbericht der Kommission vorliegen.