"Unbewältigte Vergangenheit'? Erinnerung an Faschismus und Krieg um 1960 im europäischen Kontext" ist der Titel eines Workshops, den das Institut für Germanistik in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung vom 23. bis 25. November dieses Jahres im Alten Rathaus-Potsdam Forum durchführt. Als Referenten für die öffentliche Veranstaltung konnten zahlreiche namhafte Wissenschaftler gewonnen werden.
Der Workshop soll die vergleichende Untersuchung von veröffentlichter Erinnerung an Faschismus und Krieg in beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften fortsetzen. Eine erste Tagung im November 2006 hatte sich bereits mit der Situation im Jahr 1950 beschäftigt.
Anliegen der Potsdamer Forscher und ihrer Gäste wird es in der kommenden Veranstaltung sein, konkret nach Ähnlichkeiten und Unterschieden zu fragen. Rekonstruiert werden soll der Stand der öffentlichen, auf dem literarischen Markt zugänglichen Erinnerung an Faschismus und Krieg.
Mitorganisiert hatte die Tagung noch die gerade verstorbene Literaturwissenschaftlerin Simone Barck, die zuvor sowohl am Zentrum für Zeithistorische Forschung als auch durch ihre Beteiligung am Projekt Literarische Vergangenheitsbewältigung im Ost-West-Vergleich am Uni-Institut für Germanistik tätig war.
Anfragen zur Tagung beantwortet Prof. Dr. Helmut Peitsch, E-Mail: peitsch(at)uni-potsdam.de, Tel.: 0331/977-4214. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Link zum Tagungsprogramm:
http://www.zzf-pdm.de/veranst/tagungen/sbarckupdm/sbarckupdm_progr.pdf.