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Detlev Belling geehrt  


Prof. Dr. Detlev Belling, Prodekan der 
Juristischen Fakultät
Foto: Fritze

In einem feierlichen Investiturakt unter Fanfarenklängen wurde am Sonnabend, dem 6. September 2003 in der orthodoxen Stadtpfarrkirche im tschechischen Teplice (Teplitz-Schönau, Nordböhmen) Prof. Dr. Detlev Belling, Prodekan der Juristischen Fakultät der Universität Potsdam, in den orthodoxen Ritterorden der heiligen Konstantin und Helena für Tschechien und die Slowakei aufgenommen. Die Aufnahme von sieben neuen Mitgliedern durch den orthodoxen Metropoliten und Erzbischof von Prag Krystof erfolgte auf Vorschlag des Hochmeisters und Erzdekans von Teplice, Eugen von Freimann-Geyersburg.

Der nach Konstantin dem Großen benannte Orden entwickelte sich im 14. Jahrhundert in westlicher Linie im bis heute bestehenden Hausorden der Dynastie Bourbon-Parma, während die östliche Tradition die alte Denomination der hl. Konstantin und Helena bewahrte. Ziele des Ritterordens sind die Förderung der Orthodoxie, die Verbreitung christlichen Gedankenguts, sozial-caritative Tätigkeit und ökumenische Zusammenarbeit in Europa. In seiner auf Tschechisch und Deutsch gehaltenen Ansprache betonte der Prager Erzbischof Krystof die Bedeutung der christlichen Tradition und Werte auch in einem säkularisierten Umfeld. Der Orden gliedert sich in drei tschechische sowie je eine österreichische, schwedische und deutsche Komturei und besteht derzeit aus 42 Mitgliedern.

zg.

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[Letzte Aktualisierung 13.10.2003]