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Juli bis Dezember 2009
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Neu ernannt

Porträt
Elke Dittmann-Thünemann
Foto: privat

Elke Dittmann-Thünemann wurde zur Professorin für Mikrobiologie am Institut für Biochemie und Biologie ernannt. Sie kommt von der Humboldt-Universität zu Berlin, wo sie bislang als Juniorprofessorin für Molekulare Ökologie tätig war. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Untersuchungen von Biosynthesen und Funktionen von Toxinen und anderen Naturstoffen aus Cyanobakterien. Mit ihren Arbeiten möchte sie zukünftig nicht nur die biochemische und ökologische Forschung in Potsdam, sondern auch die Forschung im Bereich Pflanzenwissenschaften und Systembiologie stärken.
Dittmann-Thünemann wurde 1970 in Dessau geboren und studierte Biochemie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Humboldt-Universität Berlin. 1997 erfolgte die Promotion an der Humboldt-Universität. 2000 erhielt die Wissenschaftlerin ein Feodor-Lynen-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung für einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der University of New South Wales in Sydney. Dittmann-Thünemann bringt eine langjährige Lehrerfahrung mit und ist Trägerin des Nachwuchswissenschaftlerpreises für Naturstoff-Forschung der Dechema 2009.

Porträt
Lars Eckstein
Foto: privat

Lars Eckstein wurde zum Professur für Anglophone Literaturen und Kulturen außerhalb Großbritanniens und der USA ernannt. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt die Untersuchung der Zusammenhänge von Kultur und Globalisierung in Vergangenheit und Gegenwart, in der Literatur und anderen Medien.
Eckstein wurde 1975 in Marbach a.N. geboren. 2004 wurde er in Tübingen mit einer Arbeit über die literarische Erinnerung des transatlantischen Sklavenhandels promoviert. Die Habilitation erfolgte 2008 mit einer Arbeit zur Funktionalität von Liedtexten in der Kultur der Moderne. Er bringt Lehrerfahrung aus Tübingen und Sydney mit.

Porträt
Michael Meier
Foto: Fritze

Michael Meier wurde zum Juniorprofessor für nachhaltige organische Synthese im Institut für Chemie ernannt. Zu seinen derzeitigen Forschungsschwerpunkten zählen die stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe und die Entwicklung effizienter katalytischer Umsetzungen, um so einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft zu leisten.
Meier ist 1975 in Ingolstadt geboren worden. Er studierte Chemie an der Universität Regensburg. Im Jahre 2006 erfolgte die Promotion an der Eindhoven University of Technology in den Niederlanden zu einem Thema, das sich definierten Polymerarchitekturen und der Entwicklung von Hochdurchsatz-Methoden widmete. Für diese Doktorarbeit erhielt der Wissenschaftler den Golden Thesis Award des Dutch Polymer Institute. Nach einem kurzen Postdoc/Projektleiter Aufenthalt am Dutch Polymer Institute in Eindhoven übernahm der heutige Juniorprofessor die Leitung der Nachwuchsgruppe "Nachwachsende Rohstoffe" an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhlemshaven.

Porträt
Ilka Mindt
Foto: Fritze

Ilka Mindt bekleidet die Professur für Englische Sprache der Gegenwart am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Philosophischen Fakultät. Sie kommt von der Universität Würzburg, wo sie bis zu ihrer jetzigen Ernennung acht Jahre lang als wissenschaftliche Assistentin arbeitete. Bei ihren künftigen Forschungsarbeiten hier in Potsdam will die Wissenschaftlerin insbesondere das reiche Potential computergestützter Verfahren nutzen, um neue Erkenntnisse über die Struktur der englischen Sprache zu gewinnen. Zu ihren gegenwärtigen Forschungsschwerpunkten gehören die Untersuchung von grammatischen Entwicklungen im Gegenwartsenglischen sowie die Einflüsse moderner Kommunikationsformen auf gewandelte Ausdrucksmöglichkeiten in der englischen Sprache.
Mindt wurde 1970 in Braunschweig geboren und studierte an der Universität Würzburg sowie der Lancaster University in England. 2000 erfolgte in Würzburg die Promotion zu Forschungen der englischen Phonetik. Die Habilitation sechs Jahre später war im Bereich der englischen Syntax und Semantik angesiedelt. Die neue Professorin bringt Lehrerfahrungen von der Leibniz-Universität Hannover mit und der Universität Innsbruck mit.

Porträt
Sascha Oswald
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Sascha Oswald wurde zum Professor für Wasser- und Stofftransport in Landschaften am Institut für Geoökologie ernannt. Seine Forschungsarbeiten befassen sich mit der Erfassung und modellhaften Beschreibung des unterirdischen Teils des Wasserkreislaufs und dessen stofflicher Komponenten. Die Schwerpunkte der Forschung liegen hierbei auf der reaktiven Transportmodellierung in Grundwasser und Boden, der Quantifizierung von biogeochemischen Schlüsselprozessen mit Hilfe tomographischer Methoden und der Entwicklung von hydrologischen Einzugsgebieten unter sich ändernden Nutzungsbedingungen und Klimawandel.
Oswald wurde 1968 im badischen Emmendingen geboren und studierte in Freiburg i.Br. Physik, mit einem Zweitstudium zum Gymnasiallehramt. Beide Studiengänge schloss er an der Universität Heidelberg erfolgreich ab. Promotion und Habilitation erfolgten an der ETH Zürich. Arbeits- und Lehrerfahrungen sammelte Oswald nicht nur in Zürich, sondern beispielsweise auch als PostDoc/Projektleiter an der Universität Sheffield/Großbritannien oder auch als Leiter des Departements Hydrogeologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ.

Porträt
Martin Pohl
Foto: Fritze

Martin Pohl wurde in einer gemeinsamen Berufung zum Professor für Theoretische Astroteilchenphysik am Institut für Physik und Astronomie und zum Leitenden Wissenschaftler am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Zeuthen ernannt. Er beschäftigt sich mit einem weiten Themenbereich von der Beschleunigung energiereicher Teilchen im Universum bis zur Erforschung dunkler Materie. Vor seiner Berufung war der Wissenschaftler sechs Jahre faculty member an der Iowa State University, wo er unter anderem als NASA Interdisciplinary Scientist für das Gammastrahlenobservatorium GLAST tätig war.
Pohl wurde 1965 in Kempen geboren und wurde 1991 an der Universität Bonn promoviert. Nach verschiedenen Forschungstätigkeiten folgte 2002 die Habilitation an der Ruhr-Universität Bochum.

Porträt
Thorsten Ingo Schmidt
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Thorsten Ingo Schmidt hat seit 1. Juni 2009 die Professur für Öffentliches Recht, insbesondere Staatsrecht, Verwaltungs- und Kommunalrecht in der Juristischen Fakultät inne. Zu seinen gegenwärtigen Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem das Neue Steuerungsmodell in der staatlichen und kommunalen Verwaltung, die Reform des Öffentlichen Dienstrechts sowie das Verfassungsprozessrecht. Vor dem Wechsel nach Potsdam war Schmidt drei Jahre lang Richter am Verwaltungsgericht Hannover.
Geboren wurde Thorsten Ingo Schmidt 1972 in Kassel. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen. 1998 erfolgte die Promotion zu "Grundpflichten". Dem Rechtsreferendariat schloss sich später dann eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Göttingen an. Hier habilitierte er sich auch mit einer verwaltungsrechtlichen Arbeit über "Kommunale Kooperation".

Porträt
Andreas Zimmermann
Foto: privat

Andreas Zimmermann wechselte von der Universität Kiel an die Universität Potsdam. In Potsdam ist er auf die Professur für Öffentliches Recht, Europa- und Völkerrecht sowie Europäisches Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsvölkerrecht verbunden mit der Stelle eines Direktors des MenschenRechtsZentrums der Hochschule berufen worden. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Menschenrechte, friedliche Streitbeilegung, Völkerstrafrecht, Recht der Vereinten Nationen sowie humanitäres Völkerrecht.
Andreas Zimmermann, 1961 in Tübingen geboren, studierte an den Universitäten Tübingen, Aix-en-Provence sowie an der Harvard Law School. Seine Heidelberger Promotion zum Thema "Das neue Grundrecht auf Asyl - Verfassungs- und völkerrechtliche Grenzen und Voraussetzungen" wurde 1995 mit dem Ruprecht-Karl-Preis der Universität Heidelberg ausgezeichnet. Die an der gleichen Uni vorgelegte Habilitation (1999) widmete sich Fragen der Staatensukzession in völkerrechtlichen Abkommen. Der Wissenschaftler ist unter anderem Mitglied des Ständigen Schiedshofes und hat wiederholt als Counsel an Verfahren vor dem Internationalen Gerichtshof teilgenommen, so zuletzt im Zusammenhang mit den Konflikten im Kosovo und in Georgien. Derzeit nimmt Zimmermann ein ihm 2008 von der Volkswagenstiftung verliehenes opus magnum-Forschungsstipendium zum Thema "Africa and International Law" wahr.

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[Letzte Aktualisierung 11.11.2009, Schroeter]