
Seit fünf Jahren führen das Institut für Sportwissenschaft der Universität Potsdam und das Berufsbildungswerk im Oberlinhaus gGmbH jeweils im Frühsommer die Oberlympics durch. Es handelt sich dabei um das größte Sportfest für Menschen mit Behinderung im Land Brandenburg. Am 27. Mai dieses Jahres beteiligten sich daran etwa 700 junge Auszubildende sowie 250 Lehrer und Ausbilder. Über 100 Sportaktivitäten, die auch für Rollis modifiziert wurden, standen zur Auswahl. Höhepunkt war ein Goalballspiel zwischen den Fußballfrauen von Turbine Potsdam und den Goalis des SC Potsdam mit ihren für die Paralympics in Athen nominierten Spielern.
Auszubildende, Ausbilder und Lehrer sagten kürzlich insbesondere den engagierten Studierenden und ihrem Seminarleiter, Dr. Henning Ohlert, Dank für die Unterstützung. Sie übergaben dem Institut für Sportwissenschaft am 16. Juni in Anwesenheit unter anderem des Prorektors der Universität Prof. Dr. Jürgen Rode das Logo der Oberlymics, auf dem die bisher stattgefundenen Sportfeste dokumentiert sind.
Seit dem Jahre 1998 gibt es zwischen dem Institut für Sportwissenschaft und dem Berufsbildungswerk einen Kooperationsvertrag. Anliegen ist es, innovative Entwicklungen im Behindertensport zu fördern. An der Universität wurde 1997 das deutschlandweit einmalige Studienangebot "Integrativer Behindertensport" sowohl für Lehramts- als auch für Diplomsportwissenschaftsstudierende geschaffen.