
In drei Fakultäten finden auch in diesem Jahr zum Abschluss des Studienjahres wieder Fakultätsfeste statt. Inzwischen ist es auch an der Uni Potsdam zur guten Tradition geworden, die Absolventen in festlichem Rahmen zu verabschieden.
Die Humanwissenschaftliche Fakultät gestaltete für ihre Absolventen in diesem Jahr erstmals eine spezielle Feier. Dazu eingeladen wurden am 24. Juni die etwa 40 Diplom- und Magisterabsolventen des Studienjahres 2003/04. Sie studierten unter anderem Arbeitslehre, Psychologie, Linguistik und Sportwissenschaft. Diese Absolventenfeiern sollen in Zukunft jährlich in der Fakultät stattfinden, jeweils ein Institut wird sich vorstellen. In diesem Jahr war es das Zentrum für Kognitive Studien.
Am 8. Juli trafen sich Studierende und Mitarbeiter der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät zu ihrem Fakultätsfest. Im vergangenen Studienjahr schlossen etwa 25 Studierende der Wirtschaftswissenschaften und rund 60 der Sozialwissenschaften ihr Studium mit dem Diplom beziehungsweise Magister ab. Sie wurden beim Fakultätsfest verabschiedet. Drei Promovenden erhielten ihre Promotionsurkunden. In seinem Festvortrag sprach Dr. Detlef Stronk von der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH über die "Chancen des Wirtschaftsstandortes Brandenburg". Außerdem wurde bereits zum sechsten Mal der nach dem Uni-Standort Griebnitzsee benannte Griebnitzpreis verliehen. Die Auszeichnung vergeben die Fachschaften der Fakultät an ehemalige Studierende für besonderes Engagement in der studentischen Selbstverwaltung.
Die Philosophische Fakultät lädt aus Anlass ihres zehnjährigen Bestehens am 15. Juli zu ihrem diesjährigen Fakultätsfest ein. Der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Bernhard R. Kroener, wird das vergangene Jahrzehnt der Fakultät unter dem Motto Bilanz und Ausblick Revue passieren lassen. Auf der Veranstaltung werden die etwa 100 Absolventen des ablaufenden Studienjahres verabschiedet sowie Promotions- und Habilitationsurkunden übergeben. Elf Wissenschaftler erhalten ihre Promotionsurkunden, fünf Habilitationsurkunden und drei werden zu außerordentlichen Professoren ernannt. Auf dem Programm steht ebenso eine Podiumsdiskussion zum Thema "Brotlose Künste? Perspektiven der Geistes- und Kulturwissenschaften in Brandenburg". Zum Gedenken an den im Jahre 2001 verstorbenen Prof. Dr. Hans-Jürgen Bachorski aus dem Institut für Germanistik der Fakultät wird zum dritten Mal der Hans-Jürgen Bachorski-Preis verliehen. Die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung wird für herausragende studentische Abschlussarbeiten vergeben, die in exemplarischer Weise das Lehr- und Forschungsangebot der Fakultät repräsentieren. Der diesjährige Preis geht an Carolin Kirstein für ihre Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien im Bereich Germanistik. Vergeben wird am Tag der Fakultät auch der Stiftungspreis im Fach Mittelalterliche Geschichte.