
In Zeiten knapper Kassen sind auch die Universitäten darauf angewiesen, Drittmittel einzuwerben. Große Projekte sind ohne finanzielle Zuwendungen beispielsweise aus der Wirtschaft nicht zu realisieren.
Dass die Universität Potsdam zu den etwa 75 von 330 Hochschulen gehört, die einen elektronischen Studentenausweis eingeführt haben, ist nicht zuletzt der großzügigen Unterstützung von Sponsoren, insbesondere der Deutschen Bank AG, aber auch der AOK und dem Verkehrsverbund Berlin Brandenburg GmbH zu danken. Am 11. Mai gab es eine Präsentation des Chipkartenprojektes im Beisein des Hauptsponsors Deutsche Bank. Stefan Märkl, zuständig für die Privat- und Geschäftskunden der Deutschen Bank in Brandenburg und Teilen von Sachsen-Anhalt, begrüßt den erfolgreichen Start der Universitäts-Chipkarte PUCK. "Als moderne Bankkunden wünschen Studierende von uns Top-Angebote im täglichen Banking, das heißt, bequeme Zugangswege, bester Service und leistungsfähige Kontenmodelle." Rektor Prof. Dr. Wolfgang Loschelder sieht in der Einführung der Chipkarte nicht nur für die Studierenden einen großen Fortschritt, sondern auch für die Universitätsverwaltung Entlastungen, Kosten- und Zeiteinsparungen. Die Deutsche Bank signalisiert, dass sie auch in Zukunft in Sachen Chipkarte an der Seite der Universität stehen wird. Die Hochschule wird Schritt für Schritt die technischen und organisatorischen Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Funktionen der Chipkarte erweitert werden. So ist die Verwendung der Chipkarte als Kopier- und Druckkarte sowie als Geldbörse für kleine Beträge an der Universität vorgesehen. Und das erfolgreiche Projekt spricht sich herum. Die Fachhochschule Wildau hat beispielsweise bereits ihr Interesse angemeldet.