
Für seinen Vortrag über die "Simulation von Segregationsprozessen in Städten" wurde Dr. Wolfgang Wagner aus der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam der Edwin-von-Böventer-Preis der Gesellschaft für Regionalforschung zuerkannt. Er erhält damit eine finanzielle Unterstützung für eine internationale Konferenzteilnahme.
Wolfgang Wagner studierte Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg. Anschließend arbeitete er im Bereich Volkswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftstheorie an der Universität Potsdam. Im Rahmen eines Drittmittelprojektes untersuchte er die Siedlungsstrukturen der privaten Haushalte in Potsdam. In diesem Jahr promovierte er zum Thema "Stadtstruktur und Segregation".
Die Gesellschaft für Regionalforschung (GfR) ist die deutschsprachige Sektion der 1954 gegründeten Regional Science Association. Sie hat inzwischen 3.000 Mitglieder in fast 50 nationalen und internationalen Sektionen. Die deutschsprachige Sektion wurde 1963 in Heidelberg mit dem Ziel gebildet, über Landes- wie Disziplingrenzen hinweg und ohne politische oder Erwerbsinteressen die Forschung zu regionalen Problemen zu fördern.