Juni - August 2004
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Neu ernannt


Castendyk
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Oliver Castendyk bekleidet eine Professur für Öffentliches und Privates Medienrecht in der Juristischen Fakultät. Es handelt sich dabei um eine Stiftungsprofessur. Stifter ist die AGICOA Urheberrechtschutz GmbH. Der Jurist wurde 1960 in Bremen geboren und studierte von 1980 bis 1984 Jura, Philosophie und Soziologie in Bonn, Frankfurt am Main und London/Großbritannien. Im Jahre 1991 promovierte er an der Ruhruniversität Bochum zum Thema "Rechtliche Begründungen in der Öffentlichkeit - Ein Beitrag zur Rechtskommunikation in Massenmedien". Anschließend arbeitete er in der Rechtsabteilung der Kirch-Gruppe, wechselte 1992 in die Rechtsabteilung des Fernsehsenders ProSieben. Außerdem bekleidete er ab 1998 Geschäftsführerpositionen bei Tochterfirmen der ProSieben-Gruppe, unter anderem bei der Filmproduktionsfirma Seven Pictures und der Verwertungsgesellschaft VG Satellit. Seit dem Jahre 2001 ist Oliver Castendyk Direktor des Erich Pommer Instituts in Potsdam. Daneben arbeitet er für die Kanzlei Nörr, Stiefenhofer & Lutz in Berlin. Er ist Mitglied des Präsidiums der Filmförderungsanstalt, des Aufsichtsrates des FilmFernsehFonds Bayern, des Aufsichtsrates der X-Verleih AG, Mitherausgeber der Zeitschrift Multimedia und Recht und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht.


Engbert
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Ralf Engbert erhielt eine Juniorprofessur für Mathematische Modellierung in den kognitiven Neurowissenschaften im Institut für Psychologie der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Er wurde 1967 in Oelde geboren und studierte von 1987 bis 1994 Physik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen. Anschließend absolvierte er ein Promotionsstudium im Institut für Physik der Universität Potsdam. Seine Dissertation zum Thema "Nichtlineare Dynamik kognitiv-motorischer Prozesse" wurde 1998 mit dem Michelson-Preis der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam ausgezeichnet. Der Physiker war anschließend als wissenschaftlicher Mitarbeiter beziehungsweise wissenschaftlicher Assistent im Institut für Psychologie der Universität Potsdam tätig. Er arbeitete unter anderem an einem Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft über die Kontrolle von Augenbewegungen mit. Ein Forschungsaufenthalt führte ihn nach Ottawa/Kanada. Zu den derzeitigen Forschungsschwerpunkten von Ralf Engbert gehören mathematische und computationale Modellierung bei der Untersuchung kognitiver Prozesse mit dem Schwerpunkt bei der Aufmerksamkeits-, Blick- und Handsteuerung.


Gronau
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Norbert Gronau hat eine Professur für Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik in der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät inne. Er wurde 1964 in Oberhausen geboren und studierte Maschinenbau und Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin. Er promovierte 1994 über die Konzeption eines strategieorientierten Führungsinformationssystems zur Entscheidungsunterstützung des Produktionsmanagements am Fachbereich Informatik der TU Berlin. Bis März 2000 leitete er an dieser Universität die Lehr- und Forschungsgruppe Produktionsorientierte Wirtschaftsinformatik am Institut für Wirtschaftsinformatik. In Berlin habilitierte er sich im Jahre 2000 mit dem Thema "Nachhaltige Architekturen industrieller Informationssysteme bei organisatorischem Wandel" für das Lehrgebiet Wirtschaftsinformatik. Anschließend verwaltete er die Professur für Wirtschaftsinformatik an der Universität Oldenburg, auf die er berufen wurde und die er bis 2004 innehatte. Der Wissenschaftler ist Mit-Herausgeber der Zeitschrift "Industrie Management - Zeitschrift für industrielle Geschäftsprozesse" und gründete 1998 die Fachzeitschrift "PPS Management - Zeitschrift für Produktionsplanung und -steuerung" mit. Norbert Gronau ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen und mehrerer Bücher. Er ist Lehrbeauftragter der Ecole Superiore des Mines de Nancy in Lothringen/Frankreich für Electronic Business. Im Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. ist er Mitglied der Kommissionen Wirtschaftsinformatik und Produktionswirtschaft und Mitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Arbeits- und Betriebsorganisation (HAB) e.V. Seine Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Betriebliches Wissensmanagement und Wandlungsfähige ERP Systeme für das Enterprise Resource Management.


Lettl
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Tobias Lettl wurde auf eine Professur für Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht in der Juristischen Fakultät berufen. Er wurde 1968 in Amberg geboren und studierte von 1988 bis 1993 Rechtswissenschaften an den Universitäten Augsburg und München. Nach seinem Referendardienst arbeitete er bis 2001 unter anderem in einer überwiegend wirtschaftsrechtlich ausgerichteten und international tätigen Rechtsanwaltssozietät sowie in der Geschäftsleitung eines mittelständischen Unternehmens. Anschließend war er bis 2003 als wissenschaftlicher Assistent und Habilitand an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Im Jahre 1999 promovierte der Jurist an der Universität Augsburg mit der Arbeit "Das Wertrecht der Mitgliedschaft beim Ideal-Verein". Zum Thema "Der lauterkeitsrechtliche Schutz vor irreführender Werbung in Europa" habilitierte sich Tobias Lettl 2003 in München. Zu seinen derzeitigen Forschungsschwerpunkten gehören insbesondere europäisches und deutsches Wettbewerbsrecht.


Ludwig
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Joachim Ludwig bekleidet eine Professur für Erwachsenenbildung/Weiterbildung und Medienpädagogik im Institut für Pädagogik der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Er wurde 1954 in Sulzbach-Rosenberg geboren und studierte von 1976 bis 1981 Erziehungswissenschaft in München. Anschließend übte er bis zum Jahre 2000 verschiedene Lehr- und Leitungstätigkeiten in der betrieblichen und außerbetrieblichen Bildungs- und Beratungspraxis aus. Parallel zur Berufstätigkeit promovierte er 1990 an der Universität Regensburg zu selbstorganisierten Bildungsprozessen in sozialen Bewegungen. Der Wissenschaftler habilitierte sich 2000 an der Universität der Bundeswehr München zum Thema "Pädagogische Lernendenforschung". Von 2000 bis 2004 war er Privatdozent an dieser Universität und leitete die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getragenen Forschungsprojekte "be-online" und "Lernender Forschungszusammenhang". Zu den Forschungsschwerpunkten von Joachim Ludwig gehören die pädagogische Lernendenforschung und didaktische Konzepte zur Lernbegleitung.


Mersch
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Dieter Mersch hat eine Professur für Medienwissenschaft im Institut für Künste und Medien der Philosophischen Fakultät inne. Er wurde 1951 in Köln geboren und studierte von 1970 bis 1976 Mathematik und Philosophie an den Universitäten in Köln und Bochum. Von 1983 bis 1994 arbeitete er als Dozent für Wirtschaftsmathematik an der Universität Köln sowie als freier Autor für verschiedene Rundfunkanstalten der ARD. Der Wissenschaftler promovierte 1993 an der Technischen Universität Darmstadt mit einer Arbeit zum Thema "Ariadne im Labyrinth der Zeichen. Semiotik, Rationalität und Rationalitätskritik bei Umberto Eco" im Fach Philosophie. Er habilitierte sich ebenfalls an dieser Universität 2000 mit der philosophischen Arbeit "Materialität, Präsenz, Ereignis. Untersuchungen zu den Grenzen des Symbolischen". Seither war Dieter Mersch an dieser Universität als Privatdozent beschäftigt. Der Wissenschaftler hatte von 2001 bis 2004 eine Gastprofessor für Kunstphilosophie und Ästhetik an der Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung, Kiel inne, zuletzt arbeitete er dort als Intendant des Forums für Interdisziplinäre Studien. Zu seinen derzeitigen Arbeitsschwerpunkten gehören Medienphilosophie, Medienästhetik, Semiotik, Sprachphilosophie, Kunstphilosophie, Hermeneutik und Strukturalismus.


Sarter
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Heidemarie Sarter wurde auf eine Professur für Übergreifende Fremdsprachendidaktik der Philosophischen Fakultät berufen. Die Professur ist organisatorisch am Institut für Anglistik und Amerikanistik angebunden. Die Wissenschaftlerin wurde 1947 in Göttingen geboren und studierte von 1966 bis 1973 Romanistik, Geschichte und Politische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. Heidemarie Sarter arbeitete nach dem Studium unter anderem als wissenschaftliche Assistentin beziehungsweise Hochschulassistentin am Romanischen Seminar der Universität Hannover und erhielt Lehraufträge an der Universität Bremen. Von 1991 bis 2004 war sie als Professorin an der Universität Koblenz-Landau tätig. Von 1997 bis 2000 leitete Heidemarie Sarter das berufsbegleitende Weiterbildungsmodellprojekt der Bund-Länder-Kommission "Fremdsprachen in Grund- und Hauptschule: Erweiterungsstudiengänge ‚Englisch' und ‚Französisch' im Fernstudium". Im vergangenen Jahr hatte sie eine dreimonatige Gastprofessur an der University of the Witwatersrand in Johannesburg/Südafrika. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Mehrsprachigkeitserwerb und -vermittlung in institutioneller Umgebung.


Schubarth
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Wilfried Schubarth erhielt eine Professur für Allgemeine Pädagogik, Erziehungs- und Sozialisationstheorie im Institut für Pädagogik der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Er wurde 1955 in Hildburghausen/Thüringen geboren. Von 1975 bis 1979 absolvierte er ein Lehramtsstudium und ein Forschungsstudium an den Universitäten Leipzig, Woronesh und Moskau/Russland. Im Jahre 1982 promovierte er in Leipzig zur Rolle von Fremdsprachen in der Gesellschaft. Von 1986 bis 1993 war der Wissenschaftler als Mitarbeiter im Institut für Jugendforschung Leipzig und im Deutschen Jugendinstitut München tätig. Anschließend arbeitete er bis 1998 als wissenschaftlicher Assistent an der Technischen Universität Dresden im Bereich Erziehungswissenschaften. Zum Thema "Analyse und Prävention von Gewalt. Der Beitrag interdisziplinärer Forschung zur Gewaltprävention in Schule und Jugendhilfe" habilitierte sich Wilfried Schubarth 1998 an der Universität Dresden. Dem schloss sich bis 2003 seine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald im Institut für Erziehungswissenschaft an. Der Wissenschaftler arbeitete unter anderem an Forschungsprojekten zu Gewalt an Schulen und zur Schulentwicklung sowie zur Evaluation von Streitschlichterprogrammen (Schulmediation). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören weiter Jugend- und Schulforschung, insbesondere Gewalt und Rechtsextremismus unter Jugendlichen, Jugendentwicklung in den neuen Bundesländern, Präventions- und Evaluationsforschung und Mediation.


Warschburger
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Petra Warschburger übernahm eine Professur für Beratungspsychologie im Institut für Psychologie der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Sie studierte von 1985 bis 1991 Psychologie an der Universität Trier. Sie promovierte 1995 an der Universität Bremen zum Thema "Psychologie der atopischen Dermatitis im Kindes- und Jugendalter" und erhielt dafür den Preis für die beste Dissertation. Im Jahre 1998 habilitierte sich die Wissenschaftlerin mit dem Thema "Chronisch kranke Kinder und Jugendliche - Psychosoziale Belastung und Bewältigung" ebenfalls in Bremen. Die Wissenschaftlerin war unter anderem als wissenschaftliche Mitarbeiterin beziehungsweise als wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Klinische Psychologie der Universität Bremen sowie als Hochschuldozentin für Angewandte und Rehabilitationspsychologie an dieser Universität tätig. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Psychologie chronischer Erkrankungen, die Entwicklung und Evaluation von Patientenschulungsprogrammen, Adipositas und Essstörungen.

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[Letzte Aktualisierung 10.07.2004, Queck]