Potsdam soll zusammen mit dem GeoForschungszentrum Potsdam zum bundesweiten Knotenpunkt für Schadenserhebung und -vorhersage bei Naturkatastrophen werden. Die Verträge dafür wurden Ende April unterzeichnet. Wissenschaftsministerin Johanna Wanka will Brandenburg zum Vorreiter auf dem Markt für Geoinformationen machen. Derzeit wird im Land ein Netzwerk für Geoinformationen gebildet, mit dem man an diesem allein in Deutschland auf acht Milliarden Euro geschätzten Markt partizipieren will. In Zukunft werden dafür auch Geodaten des Landes gegen eine Bearbeitungsgebühr für die Wirtschaft zur Verfügung gestellt. In der Region Berlin-Brandenburg gibt es rund 1500 Unternehmen, die sich mit Geoinformation beschäftigen.