Impressionen von der Langen Nacht der Wissenschaften 2010
Zum zweiten Mal beteiligte sich die Universität Potsdam an der Berlin-Brandenburgischen Langen Nacht der Wissenschaften. Insgesamt waren zirka 600 Mitarbeiter im Einsatz, die mehr als 130 Einzelveranstaltungen betreuten. Und das Engagement hat sich durchaus gelohnt: Mehr als 12 000 Hausbesuche konnten gezählt werden.

Liebesthermometer als physikalisches Spielzeug ausprobiert.
Fotos: Fritze
Das Gewimmel auf dem Campus in Golm war groß. Zu den unangefochtenen Attraktionen zählte mit Sicherheit Anne, das Schaf. Der Star des kleinen Werbetrailers hatte der Universität schon im Vorfeld in Potsdam und Umgebung viel Sympathie eingebracht.
Und so fragten nicht nur die Kinder nach dem Vierbeiner, sondern auch viele Erwachsene interessierten sich für die Antwort auf die Frage: Was macht ein Schaf an der Uni?

Sternengucker: alt...
Auf dem gesamten Campus entstanden jede Menge Anziehungspunkte und Highlights: Musizierende Physiker, schauspielernde Altphilologen, zaubernde Mathematiker, fechtende Historiker, Ernährungswissenschaftler, die Gummibärchen verflüssigten alle fanden ihr Publikum und konnten es begeistern. Lange Schlangen und damit erhebliche Wartezeiten gab es bei den Astrophysikern. Die Aussicht auf einen Blick auf Venus und Saturn lockte unzählige Besucher ins Goldene Haus. Etwas ruhiger ging es am Neuen Palais zu. Hier präsentierten sich in diesem Jahr erstmals Vertreter der Geisteswissenschaften im Haus der Musen mit einem überaus interessanten Programm-Mix aus Geschichte, Kunst, Kultur und Philosophie.

...und jung
Für gute Stimmung sorgten Studierende aus dem Fachbereich Musik und die Jazz-Band des Brandenburgischen Polizeiorchesters. Am Abend lud die Universitätsgesellschaft Freunde und Förderer der Universität in eine Lounge in den Innenhof des Audimax ein. Während auf dem Campus in Golm bis in die Nacht hinein Trubel herrschte, ging hier die Lange Nacht der Wissenschaft 2010 an der Universität Potsdam mit Swing und Jazz-Rhythmen stimmungsvoll zu Ende. Universitäts-Präsidentin Sabine Kunst bedankte sich bei allen Beteiligten:
„Die meisten Gäste der Langen Nacht waren begeistert und haben sich bis in die späte Nacht hinein in die faszinierende, aber eben auch komplizierte Welt der Wissenschaft einladen lassen. Die Stimmung war überall ausgesprochen heiter und gut. Das konnte nur gelingen, weil alle Beteiligten ihren Beitrag zu dieser Veranstaltung geleistet haben.“

Einblicke in biologische
Mikrowelten

Nase plattgedrückt bei Anabel, einem Pipetier-Roboter aus dem
Fraunhofer Institut für Biomedizinische Technik.

Abgefackelt: Experimente aus der
Anorganischen Chemie

Biologin Kerstin Bohnert erklärte, was Schaf Anne
an der Uni macht.

Unipräsidentin Prof. Dr. Sabine Kunst (l.) und Prof.
Ulrich Buller von der Fraunhofer Gesellschaft sowie
Universitätssprecherin Birgit Mangelsdorf begrüßten
die Gäste zur Langen Nacht der Wissenschaften auf
dem Campus Golm.

Lauschige Jazzlounge der
Universitätsgesellschaft am Neuen Palais

Swingvoller Auftakt mit der studentischen Bigband
Copyright© 2001 Universität Potsdam,
Mangelsdorf[Letzte Aktualisierung 19.07.2010, Halbich]