Juli 2006
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Platz für Übungsräume, Labore und Hörsaal

Landespolitiker legten Grundstein für Physikgebäude in Golm

Im Juli erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Physikgebäude in Golm. Das Haus soll bis Januar 2008 fertig gestellt sein. Damit verbessern sich dann für weitere Uni-Mitarbeiter und Studierende die Lehr-und Studienbedingungen deutlich.


Gemeinsam Grundstein versenkt:
Finanzminister Rainer Speer,
Wissenschaftsministerin Prof. Johanna Wanka und
Uni-Rektor Prof. Wolfgang Loschelder (v.l.n.r.)
Foto: zg.

In dem dreigeschossigen Gebäude mit fast 6000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen Forschungslabore, Übungsräume und ein Hörsaal. Der Neubau wird auch optische Labore für die Photonik und Räume für Forschung und Lehre der Astrophysik, Quantenoptik, statischen Physik und Quanteninformatik beherbergen. Zum Blickfang könnte in Zukunft die an der Süd-West-Ecke des Daches geplante Kuppel des Observatoriums avancieren.
Bei dem Projekt handelt es sich um den dritten Bauabschnitt für die naturwissenschaftlichen Gebäude am Potsdamer Uni-Standort Golm. Bereits 2000 zogen Chemiker, Biochemiker und Geowissenschaftler an den am Rande Potsdams gelegenen Wissenschaftsstandort. Seit einem halben Jahr ist nun auch der zweite Bauabschnitt fertig, der von den Fachbereichen Chemie, Biochemie und Biologie genutzt wird.
Die Gesamtbaukosten für das neue Verfügungsgebäude für das Institut für Physik belaufen sich auf über 23 Millionen Euro, die zur Hälfte aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) stammen. Ein Viertel zahlt der Bund, ein weiteres Viertel das Land Brandenburg selbst.
Finanzminister Rainer Speer wies ausdrücklich auf die starke Unterstützung des Vorhabens durch die Europäische Union hin. Wissenschaftsministerin Johanna Wanka hob während der feierlichen Zeremonie hervor: "Die heutige Grundsteinlegung macht den Willen der Landesregierung deutlich, die Universität Potsdam und den Wissenschaftsstandort Golm zu einem attraktiven, modernen und leistungsfähigen Zentrum werden zu lassen, das im nationalen und internationalen Wettbewerb mithalten kann." Allein in Golm seien 1500 Mitarbeiter beschäftigt. Über 6000 Studierende gingen hier inzwischen ihrem Studium nach. Mit dem Neubau für die Physik, Baustart war schon im Februar dieses Jahres, würde die Voraussetzung für 340 neue Studienplätze geschaffen. Damit werde der Flächenplan für die Studienplatzbeschaffung in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät bis 2007 erfüllt.

Red.
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[Letzte Aktualisierung 15.07.2006, Schroeter]