Juli 2006
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In die zweite Runde

Uni Potsdam bereitet Antragsskizzen für Exzellenzcluster und Graduiertenschule vor

Die Universität Potsdam hat bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Absichtserklärungen für die Beteiligung an der zweiten Runde der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen eingereicht.


Im Himalaya unterwegs:
Wissenschaftler auf der Suche nach einem
Zusammenhang von Tektonik und Erosion.
Foto: Thiede

Das betrifft in der Förderlinie Exzellenzcluster das Projekt "Die Wissenschaft vom Judentum des 21. Jahrhunderts" in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Berlin und anderen außeruniversitären Einrichtungen. Ziel des Forschungsclusters ist es, eine Bestandsaufnahme über die Wissenschaften vom Judentum zu erbringen.
Am geowissenschaftlichen Exzellenzcluster "Von gekoppelten Prozessen zu vorhersagbaren Änderungen" ist die Universität Potsdam beteiligt. Die Absichtserklärung hierfür ist von der Freien Universität Berlin eingereicht worden. An dieser Initiative werden sich auch das GeoForschungsZentrum Potsdam, das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und das Astrophysikalische Institut Potsdam sowie weitere wissenschaftliche Partner beteiligen. Vorgesehen ist eine Konzentration ganz auf die Erdwissenschaften. Geplant ist, dass bei beiden Initiativen im Förderzeitraum die Sprecherhochschulen wechseln.
In der Förderlinie Graduiertenschulen wird sich die Universität mit der Graduiertenschule "Komplexe Künstliche und Natürliche Systeme" bewerben. Hier sollen Doktoranden vor allem aus den Uni-Bereichen Physik, Chemie, Biologie, Biochemie, Mathematik und Informatik in einer neuen Betreuungsstruktur zusammengefasst werden. Davon erhoffen sich die Initiatoren kürzere Promotionszeiten. Im Mittelpunkt der Forschung stehen die experimentelle Analyse komplexer molekularer, aus mehreren Komponenten bestehender Systeme, angefangen von nicht-lebenden, physiko-chemischen Komplexen bis hin zu lebenden ein- und mehrzelligen Organismen, die mathematische Beschreibung der Interaktionen der am Aufbau beteiligten molekularen Komponenten sowie die Analyse der Eigenschaften solcher Systeme.
Bis Mitte September müssen die Skizzen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft vorliegen. Über die Anträge wird im Januar 2007 entschieden. Die Förderung der neuen Projekte könnte im Oktober 2007 beginnen.

Red.

Weitere Informationen zur Exzellenzinitiative sind im Internet unter http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/koordinierte_programme/exzellenzinitiative/index.html zu finden.

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[Letzte Aktualisierung 15.07.2006, Schroeter]