Juli 2006
Aktuelle Pressemitteilungen der Universität Potsdam Startseite der Universität Potsdam Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit

Klein, aber fein

Hochschulsport eröffnet Fitnesscenter in der Breiten Straße

Es hat lange gedauert, bis das Projekt endlich klappte. Jetzt ist es unter Dach und Fach. Am 13. Oktober dieses Jahres eröffnet das Zentrum für Hochschulsport der Universität Potsdam sein erstes Fitnesscenter. Ohne die starke Unterstützung des Studentenwerks wäre jene Einrichtung in der Breiten Straße 5 allerdings nicht zustande gekommen.


Schwitzen für die Fitness:
Nun auch im neuen Studio möglich.
Foto: Fritze

Schon seit 2000 trugen sich die Mitarbeiter des Zentrums für Hochschulsport mit der Idee, ein Fitnesscenter zu gründen. In Golm, wie man dachte. Es kam anders. Eine kaputte Sporthalle und fehlende Finanzen machten einen dicken Strich durch die Rechnung. Dass im Oktober nun doch ein Fitnesscenter seine Türen öffnet, ist vor allem der Leiterin des Potsdamer Studentenwerkes, Karin Bänsch, zu danken. Sie war es, die im Zuge der Sanierung von Studentenwohnheimen in der Breiten Straße das Angebot machte, renovierte Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. "Da haben wir sofort zugegriffen, das ganze Projekt abgespeckt, das angestrebte Niveau aber beibehalten", erzählt die Leiterin des Hochschulsportzentrums, Dr. Petra Bischoff-Krenzien.
Genutzt werden kann ab Oktober eine Trainingsfläche von 125 Quadratmetern. Die verhältnismäßig kleine Fläche zwang zur effektiven Geräteauswahl. Für die künftiger Nutzer werden nun zehn Cardio-Geräte für's Ausdauertraining bereit stehen: Fünf hochmoderne Step-Trainer , drei Fitness- und zwei Sitz-Fahrräder. "In einem anderen Bereich stationieren wir Kraftgeräte", verrät Bischoff-Krenzien. "Wir haben 14 Geräte ausgewogen ausgesucht und wollen damit sichern, dass alle Muskelgruppen trainiert werden können." Zudem wartet das Center noch mit einer Freihantelzone auf.
Eingangs-, Ausstattungs- und Aufenthaltsbereich sollen die Besucher ins Staunen versetzen. Durch gemeinsames Engagement habe man ein hochwertiges Studio geschaffen, versichern die Initiatoren von Studentenwerk und Uni. Neue Sanitär-Anlagen seien eingerichtet, Heizung, Lüftung und Beleuchtung auf den modernsten Stand gebracht worden.
"Wir wollen mindestens von 10.00 bis 22.30 Uhr öffnen. Vielleicht auch noch länger", versichert die Hochschulsport-Verantwortliche. Zunächst seien zwei für die Geräte geschulte Betreuer eingeplant, die vor Ort über das Treiben wachen sollen. Bestehe größerer Bedarf, könne auf einen sehr guten Trainer-Pool zurückgegriffen werden. Beim Hochschulsport rechnen die Mitarbeiter inzwischen mit bis zu sieben Übungsleitern, die zusätzlich zu den Betreuern im Wechsel nötig werden könnten.
Ohne Anfängerkurs samt Fitness-Check kommt übrigens keiner an die Geräte. Und schon gar nicht ohne rechtzeitige Online-Anmeldung. Klarheit herrscht allerdings noch nicht über die fälligen Gebühren und die Gültigkeit der zu vergebenen Tickets. "Voraussichtlich kommen verschiedene Tarife und Laufzeiten", vermutet Bischoff-Krenzien. Das stehe aber rechtzeitig fest. "Im Moment spricht nichts dagegen, dass wir wie geplant starten können", erklärt sie.
Das neue Studio ist ein weiteres Highlight im Kurssystem des Hochschulsport-Teams. Seit langem registrieren dessen Mitarbeiter einen wahren Run auf ihre Angebote. Zufrieden macht sie das dennoch nicht. Denn schon werden neue Pläne geschmiedet. Sie wollen endlich auch ein Fitness-Studio in Golm. Noch allerdings ist das Wunschtraum. Es fehlt Geld, um die Sporthalle gründlich zu sanieren.

pg
CopyrightŠ 2001 Universität Potsdam, Armbruster
[Letzte Aktualisierung 15.07.2006, Schroeter]