Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat zahlreiche neue Schwerpunktprogramme aufgelegt.
Dabei handelt es sich zum Beispiel um das Schwerpunktprogramm "Algorithm Engineering",
das im Internet unter der Adresse
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information
_fuer_die_wissenschaft/schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_23_06.html
zu finden ist oder auch das Schwerpunktprogramm "Survey Methodologie" mit der Internet-Adresse
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/
schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_22_06.html.
Weitere Programme widmen sich den Themen "Kompetenzmodelle zur Erfassung individueller Lernergebnisse und zur Bilanzierung von Bildungsprozessen"
(http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/
schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_21_06.html),
"Biogeochemical Interfaces in Soil"
(http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/
schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_19_06.html)
und "Mikrobielle Umprogrammierung der Pflanzenzell-Entwicklung (Plant Micro)"
(http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/
schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_17_06.html).
Ganz neu ist ebenfalls das Schwerpunktprogramm "Sensorische und regulatorische RNAs in Prokaryoten". Informationen dazu sind unter
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/information_fuer_die_wissenschaft/
schwerpunktprogramme/info_wissenschaft_16_06.html
erhältlich.
Antragskurzfassungen für Einrichtungsanträge zu DFG-Graduiertenkollegs können voraussichtlich wieder ab dem 1. Dezember 2006 eingereicht werden. Für Fortsetzungsanträge gelten derzeit die Einreichungstermine 1. April und 1. Oktober.
Die DFG will den Erkenntnistransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft deutlich verbessern. Der DFG-Hauptausschuss beschloss deshalb bei der DFG-Jahresversammlung am 30. Mai 2006, das Förderinstrument "Eigene Stelle" und das Emmy Noether-Programm im Hinblick auf eine engere Verzahnung von Universitätsforschung und Industrie zu modifizieren. Eine "Eigene Stelle" oder eine Emmy Noether-Arbeitsgruppe sollen bald auch in einem Konzern oder in einem eigenen, zu diesem Zweck zu gründenden Unternehmen angesiedelt sein können.
Die Heisenberg-Professur der DFG bietet ab sofort exzellenten und berufbaren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern nicht nur eine fünf Jahre lang von der DFG finanzierte Stelle, sondern bei den entsprechenden landesrechtlichen Voraussetzungen im Anschluss auch die Aussicht auf eine unbefristete Weiterbeschäftigung.
Das Ministerium hat eine Richtlinie zur Förderung von Forschungsmarketingmaßnahmen in der Region Mittel-, Ost- und Südosteuropa im Rahmen eines Ideenwettbewerbs für innovative Forschungs- und Entwicklungsnetze herausgegeben. Näheres dazu ist im Internet unter der Adresse http://www.bmbf.de/foerderungen/6235.php zu erfahren.
Gestartet wurde ein Wettbewerb zur Umsetzung von Maßnahmen des Forschungsmarketings in der Russischen Föderation. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beauftragte das Internationale Büro des BMBF beim DLR mit der Durchführung dieses Wettbewerbs. Interessenten können über diese Initiative im Internet unter http://www.bmbf.de/foerderungen/6225.php nachlesen.
Dezernat 1, Forschungsangelegenheiten, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Kerstin Schweigel
Tel: -1529
E-mail: schweige@uni-potsdam.de
Internet: http://www.uni-potsdam.de/u/forschung/national/wissnachwuchs.htm
Dezernat 1, Forschungsangelegenheiten, Forschungsförderung
Dr. Norbert Richter
Tel: -1778
E-mail: richter@uni-potsdam.de
Internet: http://www.uni-potsdam.de/over/forschgd.htm
Voraussichtlich startet das 7. Rahmenprogramm zu Beginn des Jahres 2007. Die Laufzeit beträgt insgesamt sieben Jahre. Die zurzeit vom Europäischen Parlament verabschiedeten rund 50 Milliarden Euro bedeuten eine jährliche Steigerungsrate für Forschungsausgaben von über acht Prozent. Weitere Informationen dazu finden sich im Internet unter Infos: http://cordis.europa.eu/fp7/.
Das 7. Rahmenprogramm untergliedert sich in vier spezifische Programme. Das Programm
"Zusammenarbeit" umfasst grenzüberschreitende Forschungsmaßnahmen auf den Gebieten
Gesundheit; Lebensmittel, Landwirtschaft und Biotechnologie; Informations- und
Kommunikationstechnologien; Nanowissenschaften, Nanotechnologien, Werkstoffe und neue
Produktionstechnologien; Energie; Umwelt; Verkehr und Luftfahrt; Sozial-, Wirtschafts-
und Geisteswissenschaften sowie Sicherheit und Weltraum. Fast 60 Prozent der Mittel sind
für die thematische Forschung vorgesehen. Weitere Infos sind unter
http://cordis.europa.eu/fp7/cooperation.htm erhältlich.
Im Programm "Ideen" soll es um die Förderung von Grundlagenforschung in Europa gehen.
Die Förderung wird nicht an Themen gebunden sein, soll aber zunächst für exzellente neue
Arbeitsgruppen von Wissenschaftlern wirksam werden, die erst am Beginn ihrer Karriere
stehen. Erst in einem zweiten Schritt werden auch schon etablierte Gruppen beim Ausbau von
Spitzenforschung unterstützt. 14 Prozent der Mittel sind dafür vorgesehen. Interessenten
können unter http://erc.europa.eu nachlesen.
Im Programm "Menschen" sind die bewährten Marie Curie Aktionen berücksichtigt.
Hier geht es um Mobilität in der Forschung. Mit insgesamt neun Prozent der gesamten
Forschungsmittel wird das Programm voraussichtlich zu einem der interessantesten für
Universitäten als potenzielle Gastgeber und für überwiegend junge Forscher, denen der
Start in eine wissenschaftliche Karriere in Europa erleichtert werden soll, werden. Mehr
darüber erfahren Interessenten im Internet unter
http://cordis.europa.eu/fp7/people.htm.
Im Mittelpunkt des Programms "Kapazitäten" steht die Entwicklung und Vernetzung sowie
gemeinsame Nutzung von Forschungsinfrastrukturen, Innovationskapazitäten sowie kleinen
und mittleren Unternehmen. Dafür stehen acht Prozent der Forschungsmittel zur Verfügung.
Weitere Infos sind unter
http://cordis.europa.eu/fp7/capacities.htm im Netz.
In Kooperation mit den Berliner Universitäten wir die Eröffnung des 7. Rahmenprogramms am 11. Oktober 2006 im Erwin Schrödinger-Zentrum, Berlin Adlershof stattfinden. Zu dieser und zu weiteren Informationsveranstaltungen der Universität Potsdam wird rechtzeitig informiert. Weitere Informationen sind unter http://www.uni-potsdam.de/forschung/int_forschungskoop/veranstaltungen.html erhältlich.
Dezernat 1, Internationale Forschungskooperation
Dr. Regina Gerber
Telefon: -1080
E-mail: rgerber@rz.uni-potsdam.de
Internet: http://www.uni-potsdam.de/u/forschung/internat/index.htm