
Noch vor der Sommerpause wird der elfköpfige Senat der Universität
Potsdam eine neue Präsidentin oder einen neuen Präsidenten der Hochschule
wählen. Nach einer öffentlichen Ausschreibung der Stelle, einer
Empfehlung durch den Landeshochschulrat und einer öffentlichen Anhörung
der Kandidaten entscheidet der Senat im eigentlichen Sinne nicht nur über
eine Person, sondern zugleich darüber, wie sich die größte
Hochschule des Landes in den nächsten sechs Jahren weiter entwickeln
wird, welche Schwerpunkte sie in Lehre, Forschung, Internationalisierung oder
Wissenstransfer setzen will. Die zu wählende Person also braucht Mut
und Entschlossenheit, Engagement und vor allem auch Gestaltungswillen. Portal
hat sich umgehört, Wünsche, Erwartungen und Forderungen an den neuen
Präsidenten oder die neue Präsidentin zusammengetragen.
Die Statements und Ansichten von Personen, die die Alma mater von innen, aber
auch außen her sehr gut kennen, weil sie hier arbeiten, studieren oder
sie beruflich begleiten, spiegeln Meinungen wider, wie sie gegenwärtig
nicht nur auf dem Campus anzutreffen sind. Sie beinhalten Stolz auf Erreichtes,
beschreiben Aufgaben der nächsten Jahre und verschweigen auch nicht vorhandene
Probleme.