Am 1. Januar 2008 verstarb unser Freund, Kollege und Mitarbeiter Sebastian Dittrich. Er war mehrere Jahre als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Verwaltung und Organisation und für kürzere Zeit auch am Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft tätig. Seine wissenschaftliche Leidenschaft galt der Extremismusforschung. Sebastian Dittrichs detailliertes Wissen über selbst die kleinsten extremistischen Strömungen, auch publiziert im Jahrbuch für Extremismus und Demokratie, hatte ihn längst über die Universität Potsdam hinaus bekannt gemacht. Neben dem Sammeln und Katalogisieren von Schmetterlingen, wie Sebastian seine wissenschaftliche Forschung manchmal selbstironisch nannte, setzte er sich in seinem Umfeld auch aktiv gegen Rechtsextremismus ein.
Wir verlieren mit Sebastian Dittrich einen guten Freund, liebenswerten Menschen und vielversprechenden Wissenschaftler.