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Leibniz-Preis für Manfred Strecker 


Leibniz-Preisträger 2004
Professor Manfred Strecker vom
Institut für Geowissenschaften
der Universität Potsdam.
Foto: Fritze

Professor Manfred Strecker vom Institut für Geowissenschaften wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zu einem der elf Preisträger im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm für das Jahr 2004 bestimmt. Manfred Strecker forscht und lehrt seit 1995 am Institut für Geowissenschaften der Universität Potsdam. Er untersucht in Kooperation mit weiteren geowissenschaftlichen Instituten langfristige Veränderungsprozesse im Erdmantel und im Klima der Erde. Ein wesentliches Ziel dieser Arbeiten ist es, aus den gewonnenen Erkenntnissen Informationen zur Entstehung von Erdbeben zu gewinnen. 

Professor Manfred Strecker, geb. 1955, absolvierte sein Studium der Geologie an der University of North Carolina (USA) und an der Cornell University, Ithaca (USA). 1987 promovierte er an der Cornell University. Nach seiner Promotion kehrte Strecker nach Deutschland zurück und habilitierte sich 1991 mit einer Untersuchung über die Entstehung des Kenia Rifts am Geologischen Institut der Universität Karlsruhe. 1993 ging er als Visiting Associate Professor an das Department of Geophysics der Stanford University, Kalifornien, bevor er 1995 den Ruf an die Universität Potsdam annahm.

Mit dem Leibniz-Preis der DFG werden Wissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet. Die bereitgestellten Mittel in Höhe von 1,55 Millionen Euro sollen den Forschern die Möglichkeit geben, sich weitgehend frei von administrativem Aufwand auf ihre weitere Arbeit konzentrieren zu können.

Red.

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[Letzte Aktualisierung 25.01.2004, Knappe]