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Sport als Medizin 


Rennen für die Gesundheit: Durch gezielte
Sportaktivitäten können Erkrankungen
vermieden werden.
Foto: Fritze

Ende September fand an der Uni Potsdam der 38. Deutsche Kongress für Sportmedizin und Prävention statt. Die Veranstaltung stand unter dem Leitthema "Sport als Medizin". Ein Thema, das nicht nur für die rund 1000 Teilnehmer von Interesse war sondern auch große Teile der Bevölkerung tangierte. "Nie war Prävention mit den Mitteln von Bewegung und Sport mehr gefragt als heute", erklärte Gernot Badtke, Professor am Institut für Sportmedizin und Prävention der Universität Potsdam und Mitveranstalter des Kongresses. Tatsächlich gilt Bewegungsmangel als Risikofaktor für eine Reihe von chronischen Erkrankungen, darunter Herzerkrankungen, Diabetes und verschiedene Tumorarten. Das mögliche Einsparpotenzial durch mehr Bewegung, verbunden mit geringerem Nikotinverbrauch, geringem Körpergewicht, und günstigerer Blutdruckregulation schätzen Fachleute auf etwa sieben bis acht Milliarden Euro jährlich. Der Kongress beschäftigte sich unter anderem mit den Themen Sport im Kinder- und Jugendalter sowie Sport und Therapie. Daneben standen neueste Erkenntnisse der Sportphysiologie, klassische Themen, wie sportärztliche Betreuung, Biomechanik und die Dopingproblematik, sowie die Biokybernetik, die sich mit der Informationsgewinnung und -vermittlung im Körper auseinandersetzt, auf der Tagesordnung des Kongresses.

Red.

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[Letzte Aktualisierung 25.01.2004, Knappe]