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Auf Augenhöhe
Franzisca Pohl ist Firmenmitgründerin von „ipoc"

"To accompany changes" is the motto of Franzisca Pohl who is one of the two founders of the consulting company "ipoc". "Ipoc" deals with activities and achievements of individuals in organisations and accompanies processes through coaching and supervision. These methods can help to overcome difficulties in interpersonal communications and solve various problems in the world of work. Franzisca Pohl who studied psychology at the University of Potsdam has her emphasis on the field of diagnostics and career guidance. She helps young people in professional orientation and in the process of decision making. Her job is to develop suitable ideas together with them, finding out about their abilities, interests and aptitudes.


Eine Berater-Kunden-Beziehung
ist Franzisca Pohls Anspruch.
Foto: privat

Im Jahre 1995 kam sie zum Studium nach Potsdam, wo sie die gute Arbeitsatmosphäre genoss, sich aber einen höheren Praxisanteil gewünscht hätte. Nach sechs Jahren hier und einem Jahr an der Universität Bologna war sie diplomierte Psychologin mit dem Schwerpunkt Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie. Danach arbeitete sie zunächst in der Personalentwicklung eines Konzerns in Berlin, eine für ihre weitere berufliche Entwicklung kurze, aber entscheidende Zeit. Denn dort lernte sie ihre Kollegin kennen, mit der sie die in Zehlendorf ansässige Beratungsfirma „ipoc" gründete. Als Mitglied im Berufsverband Deutscher Psychologinnen & Psychologen (BDP), der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSv) und dem Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (bvmw) beschäftigt sich „ipoc" mit der Leistung von Menschen in Organisationen und begleitet vor diesem Hintergrund unter anderem Prozesse durch Coaching und Supervision.

Beide Begriffe sind heute als professionelle Auseinandersetzung mit dem eigenen beruflichen Handeln fest in Wirtschaftsunternehmen, im Gesundheits- und Sozialwesen etabliert. Mit ihnen wird es möglich, Interessenkollisionen in der Arbeitswelt besser zu verstehen und auszubalancieren, Kommunikationsstörungen innerhalb und zwischen Gruppen abzubauen, Widerstände gegen Entscheidungen zu analysieren, Lösungswege zu eröffnen und nicht zuletzt Erwartungen an der Realität zu überprüfen, neu zu justieren und defensive Blockaden zu überwinden. Hintergrund dafür bilden integrative Modelle und Methoden aus der Psychologie, der Erwachsenenpädagogik, der Betriebswirtschaft und der Soziologie.

„Veränderung begleiten" heißt das Motto von Franzisca Pohl. Hierbei gilt es, Bewahren und Verändern, Stabilität und Flexibilität in Balance zu bringen und innerhalb von Institutionen sowie zwischen den Beteiligten klare und erreichbare Ziele zu entwickeln, tragfähige, sinnvolle Vereinbarungen zu finden und Übergänge und Umsetzungsschritte auszugestalten. Dazu ist es notwendig eigene Potentiale zu nutzen, gleichzeitig Grenzen aufzuzeigen, um Perspektiven zu erweitern, Handlungsalternativen und Strategien zu entwickeln um einen neuen realistischen Schritt gehen zu können. Sie weiß, dass diejenigen, die konkrete Szenen, Konflikte und Probleme ihres beruflichen Alltags aufgreifen und sich auf einen Reflexionsprozess einlassen, zunächst einmal Mut beweisen; gerade in Zeiten permanenten Personalabbaus, wo die Verunsicherung sehr groß und Ängste zentral sind.

Eine Berater-Kunden-Beziehung auf „Augenhöhe" ist Pohls Anspruch, wissend, dass die schnellen Lösungen nicht immer die besten sind. Zu ihren Kunden gehören Eltern und Schüler im Feld beruflicher Eignungsdiagnostik sowie mittelständische Unternehmen des gewerblichen und technischen Bereichs im Raum Berlin-Brandenburg, unter anderem für Arbeitsprozessanalysen, Strategieberatung sowie Coaching. Während ihre Partnerin den Bereich der Supervision abdeckt, ist die gebürtige Berlinerin und Italienliebhaberin momentan viel im diagnostischen Bereich tätig, insbesondere der Eignungsdiagnostik, arbeitet in Schulen und unterstützt Jugendliche bei der beruflichen Orientierung. „Die Schulzeit ist ja doch sehr stringent, aber was danach kommt, davon haben viele keine oder nur vage Vorstellungen. Die Frage ist, wie finde ich einen Zugang zu dem, was mir liegen könnte? Deshalb führe ich mit Jugendlichen und Eltern Gespräche, sowohl einzeln als auch gemeinsam, um zu schauen, wo Fähigkeiten, Interessen und Eignung liegen." Der Eigenverantwortlichkeit anderer misst sie im Rahmen der individuellen Beratung eine hohe Bedeutung zu. „Was andere Menschen bewegt, das teile ich gerne mit denen. Ob sie sich dann aber wirklich verändern und diesen Prozess gestalten wollen, ist eine andere Frage. Und hier beginnt die eigentliche Arbeit."

tp

Weitere Informationen über die Beratungsfirma „ipoc" sind unter der Telefonnummer
+30 80909-697 erhältlich.

 

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[Letzte Aktualisierung 25.01.2004, Knappe]