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Juniorprofessoren ziehen positive Bilanz  


Der erste Juniorprofessor: Wissenschafts-
ministerin Johanna Wanka überreicht
Thomas Weith die Ernennungsurkunde.
Foto: Fritze

Vor mehr als einem Jahr wurden in Deutschland Juniorprofessuren eingeführt. Junge Wissenschaftler ohne Habilitation sollten so die Möglichkeit erhalten, zur eigenen Profilierung selbstständig und eigenverantwortlich zu forschen und zu lehren. Auch für Frauen sollen sich damit die Chancen im Wissenschaftssystem verbessern. Im November des Jahres 2002 kam Thomas Weith als erster Juniorprofessor an die Universität Potsdam. Inzwischen gibt es sechs weitere Juniorprofessoren an der Hochschule. Bis Ende 2004 sollen 17 weitere folgen. Auch gemeinsame Berufungen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen plant die Universität Potsdam. Ein Jahr nach Einführung trafen sich nun Juniorprofessoren und der Rektor der Uni Potsdam, um Bilanz ziehen. Diese fällt vorwiegend positiv aus. Die Juniorprofessoren wurden mit offenen Armen empfangen und werden in der Regel unter den Professoren als gleichberechtigt anerkannt. Sie begrüßen die Möglichkeit, eigenständig lehren und forschen zu können sowie in die Prozesse und Strukturen der Hochschule eingebunden zu werden. Bisher gibt es allerdings im Land Brandenburg für diese neue Personalkategorie keine gesetzlichen Grundlagen. Das Brandenburgische Hochschulgesetz soll diesbezüglich zu Beginn des Jahres 2004 novelliert werden. 

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in Portal 11-12/03 über www.uni-potsdam.de/portal/dez03/juniorprofessor.htm.

Red.

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[Letzte Aktualisierung 25.01.2004, Knappe]