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7. Ausgabe: Dezember 2009
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„Den Veranstaltungskatalog habe ich auch erhalten“

Das Potsdamer Hochschulteam in der Agentur für Arbeit ist ein hilfreicher Partner

Ich studiere an der Universität Potsdam germanistische Linguistik und allgemeine und theoretische Linguistik. In einem Jahr möchte ich meinen Abschluss machen. Insofern steht bei mir die Frage an, was ich nach dem Studium mache.

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Alida Kubala war überrascht: Sie erhielt eine hilfreiche
Beratung.
Foto: Fritze
Sprachwissenschaftlern sollen angeblich viele Türen offen stehen – aber welche soll ich nehmen? Allein schaffte ich es nicht diese Fragen zu beantworten und überlegte, wo ich Hilfe bekommen könnte. Recherchen im Internet hatten bislang keinen Erfolg gezeigt. In eine Jobsuchmaschine „Linguist“ einzugeben, ist nicht sehr hilfreich. So vereinbarte ich einen Beratungstermin mit dem Hochschulteam der Agentur für Arbeit in Potsdam, auch wenn ich glaubte, dass ich bei dem Gespräch außer einem Veranstaltungskatalog mit Orientierungsseminaren des Hochschulteams nichts mit auf den Weg bekommen würde. Ich wurde jedoch eines besseren belehrt. Es erwartete mich ein individuelles, sehr persönliches Beratungsgespräch. Ein Gespräch, bei dem mich die Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit durch gezielte Fragen dazu lenkte, eigene Lösungen zu finden.

Zum Einstieg erkundigte sie sich, was ich studiere, wo ich mich außeruniversitär engagiere, wo meine beruflichen Interessen liegen und warum ich das Beratungsgespräch suche. Ich erzählte ihr, dass mir mein Studium Spaß macht, ich aber beruflich andere Wege gehen möchte. Gemeinsam überlegten wir, welche Berufsfelder für mich in Frage kommen könnten und ob ich in diesen Branchen auf Netzwerke zurückgreifen könnte. Sie legte mir während des Gesprächs immer wieder ans Herz, dass ich während meines Studiums mithilfe von Praktika und Werkstudententätigkeiten Netzwerke knüpfen solle, denn gerade Absolventen der Geisteswissenschaften sind meistens Quereinsteiger, denen dieser Einstieg oftmals gerade durch das bekannte „Vitamin B“ gelingt. Wir sprachen außerdem über das Thema meiner Magisterarbeit. Auch hier gab sie mir hilfreiche Tipps zur Themenwahl. Speziell, dass ich mein Interessengebiet mit der Abschlussarbeit verbinden solle.

Vom Beratungsgespräch war ich positiv überrascht. Ich dachte, ich bekomme eine Beratung, bei der die Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit ihre Standardantworten runterbetet, mir längst bekannte Tipps zum Schreiben von Bewerbungen und Namen von Jobbörsen nennt und bei der ich zum Abschluss einen Veranstaltungskatalog des Hochschulteams in die Hand gedrückt bekomme. Was ich bekam, war eine gemeinsame Beschäftigung mit mir, ein Reinhören in mich, was will ich, was kann ich. Das Gespräch gab mir den Anstoß darüber nachzudenken, wo meine Interessen und Stärken liegen. Wer denkt, dass die Beratung einem eine Auswahl an Jobangeboten präsentiert, ist dort an der falschen Adresse. Die Beratung des Hochschulteams der Agentur für Arbeit ist vielmehr ein Helfer, wenn es darum geht aus einer Sackgasse herauszufinden und neue Wege ausfindig zu machen.

Den Veranstaltungskatalog habe ich aber natürlich auch erhalten...

Alida Kubala

 

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[Letzte Aktualisierung 29.11.2009, Räder]