Logo alumni
7. Ausgabe: Dezember 2009
Linie links Aktuelle Pressemitteilungen der Universität Potsdam Linie mitte Startseite der Universität Potsdam Linie mitte Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit Linie rechts

Vielfalt als Programm

Sechs Absolventen aus den Bereichen Kultur- und Literaturwissenschaften, Soziologie, Erziehungswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre gründeten Ende des Jahres 2008 den gemeinnützigen Verein „Network for Intercultural Communication“, eine Nachfolgeorganisation der Americonomy Gruppe, das als studentisches Projekt am Institut für Anglistik/Amerikanistik der Universität Potsdam im Rahmen von Seminaren und anderen Beratungsveranstaltungen Studierenden beim Einstieg in das Berufsleben unterstützte.

Bild
Sechs Alumni gründeten einen Verein zum interkulturellen Dialog.

Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Dialog zwischen den Wissenschaften und der Öffentlichkeit einerseits und den interdisziplinären und interkulturellen Dialog andererseits zu fördern. Durch die Verquickung verschiedener Medien und Öffentlichkeiten soll eine neue, gesellschaftsnahe Kommunikationskultur entwickelt und gleichzeitig Netzwerke geschaffen werden, die Differenzen überbrücken und Vorurteile abbauen.

Unter dem Titel „Diversity“ hat der Verein nun im zurückliegenden Jahr ein erstes Projekt gestartet. Gefördert durch das EU-Programm „Jugend in Aktion“ und unterstützt durch weitere Sponsoren- und Spendengelder war es das Ziel, auf die Chancen und Potentiale einer interkulturellen Verständigung im urbanen Raum aufmerksam zu machen und partizipative Möglichkeiten anzuregen. Während des halbjährigen Projekts haben dazu sieben Künstler aus den Bereichen Fotografie, Videokunst, Installation, Literatur, Tanz, Theater und Film Perspektiven eines kreativen Zusammenlebens in Berlin aufgezeigt. Dabei arbeiteten die Künstler mit Studierenden der Hochschulen Berlins und Brandenburgs zusammen. Berliner Projekte, die sich für einen interkulturellen Austausch und ein konstruktives Zusammenleben engagieren, rückten dadurch in ein stärkeres Licht der Öffentlichkeit. In monatlich stattfindenden Salons oder dem Experimentierlabor fand ein regelmäßiger Austausch unterschiedlicher Gruppen und Akteure aus Gesellschaft, Kultur und Kunst zu Sichtweisen kultureller Vielfalt und Kommunikation statt. Den Abschluss des Projekts „Diversity“ bildete Mitte Oktober ein zweitägiger Ausstellungsevent in der Werkstatt der Kulturen in Berlin.

Red.

Nähere Information zu Verein „Network for Intercultural Communication“ sind unter www.intercultural-network.com erhältlich.

 

Copyright© 2001 Universität Potsdam, Armbruster
[Letzte Aktualisierung 29.11.2009, Räder]