Logo alumni
5. Ausgabe: Dezember 2007
Linie links Aktuelle Pressemitteilungen der Universität Potsdam Linie mitte Startseite der Universität Potsdam Linie mitte Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit Linie rechts

Eltern willkommen

An der Uni Potsdam erhalten Eltern vielfältige Unterstützung

Potsdam wurde kürzlich zur kinderfreundlichsten Kommune Deutschlands gekürt. Da passt die Universität genau ins Bild. Zahlreiche Angebote erleichtern Eltern den Alltag an der Hochschule. Nicht zuletzt unterstützt die Hochschule damit auch die politischen Bemühungen, die Abwanderung gut ausgebildeter junger Frauen aus Brandenburg aufzuhalten.

Bild
Uni-Kita-Kids:
Spaß haben, während die Eltern studieren oder arbeiten.
Foto: Fritze

Junge Eltern benötigen eigene Strukturen innerhalb der Hochschule, um Studium oder Job und Familie zu managen. Davon gibt es inzwischen zahlreiche an der Universität. Neueste Errungenschaft ist die erste Kita des Studentenwerks Potsdam in der Nähe des Neuen Palais' mit Platz für 60 Kinder von Studierenden und Hochschulangehörigen. Sie wurde im Oktober 2007 eröffnet. Die kleinen Besucher sind im Alter von zwei Monaten bis zu sechs Jahren. Die Öffnungszeit von 7.30 Uhr bis 20 Uhr im Semester orientiert sich an den Studien- und Arbeitszeiten der Eltern. Doch diese Kita hat noch mehr zu bieten: Institute der Universität kooperieren mit der Einrichtung im künstlerischen, musischen, sportlichen und sprachlichen Bereich. Neben der Kita gibt es für Studierende zudem in den Studentenwohnheimen die Möglichkeit, ihre Kinder in die Obhut von Tageseltern zu geben.
Wer mit seinem Kind auf dem Campus unterwegs ist, kann Eltern-Kind-Räume und Wickel-/Stillräume nutzen. In den Mensen stehen Eltern-Kind-Bereiche mit entsprechendem Mobiliar und Spielzeug bereit. Am Neuen Palais befinden sich Parkplätze für Eltern mit Kindern. Be-reits seit 2004 gibt es die Sprechstunde für Studierende mit Kind im Koordinationsbüro für Chancengleichheit.
Das studentische Elternnetzwerk wird derzeit beim Aufbau eines eigenen Internetforums und der Organisation und Durchführung von Netzwerktreffen durch das Koordinationsbüro für Chancengleichheit unterstützt. Um die öffentliche Debatte zum Thema "work-life-balance" anzuregen, hat das Koordinationsbüro für Chancengleichheit 2007 einen Fotowettbewerb unter dem Motto: "CampusLeben - Lebenszeit" ausgelobt, der auch 2008 fortgeschrieben wird.
Im Ergebnis des gerade begonnenen Auditierungsverfahrens "Familiengerechte Hochschulen" wird die Universität ein Maßnahmepaket für die nächsten Jahre verabschieden. Das Audit soll dazu beitragen, dass alle Hochschulangehörigen sich mit dem Ziel der familiengerechten Hochschule identifizieren.
All diese Maßnahmen sind unabdingbare Voraussetzungen dafür, dass sich junge Menschen auch schon während des Studiums oder der Promotion für Kinder entscheiden können und so nicht selten ihren Lebensmittelpunkt und die berufliche Perspektive im Land Brandenburg suchen und finden.

Barbara Schrul,
Gleichstellungsbeauftragte

Weitere Informationen: www.uni-potsdam.de/u/gleichstellung/

CopyrightŠ 2001 Universität Potsdam, Armbruster
[Letzte Aktualisierung 06.12.2007, Schroeter]