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4. Ausgabe: Dezember 2006
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Faire Praktika

Die Initiative "Fair Company" sagt der Absolventenausbeutung den Kampf an

Die Mehrheit der Studierenden in Deutschland erhofft sich nach dem Studienabschluss einen nahtlosen Einstieg in das Berufsleben. In der Realität schaffen es jedoch immer weniger, auf Anhieb ein festes Arbeitsverhältnis zu finden. Wer sich nicht arbeitslos melden möchte, versucht durch Praktika in den Arbeitsmarkt zu gelangen. Gefangen in der Praktikumsschleife folgen meist weitere schlecht bezahlte Praktika ohne Aussicht auf eine dauerhafte Übernahme. Seit Oktober 2004 haben sich über 200 Unternehmen der Initiative "Fair Company" angeschlossen. Das vom Wirtschaftsmagazin "karriere" vergebene Siegel "Fair Company" zeichnet Unternehmen aus, die Berufseinsteigern eine faire Chance auf dem Arbeitsmarkt geben. Folgende Regeln müssen die Unternehmen erfüllen, um eine "Fair Company" werden zu können:

Der Erfolg dieser Initiative führte zu einem gesteigerten Medieninteresse an dem Problem der Absolventenausbeutung, so dass sich mittlerweile auch der Deutsche Bundestag damit beschäftigt. Eine Praktikanten-Petition fordert, dass Praktika von Hochschulabsolventen, die länger als drei Monate dauern, in ein reguläres Arbeitsverhältnis umgewandelt werden. Zu Redaktionsschluss befand sich diese Petition noch in der parlamentarischen Prüfung.

www.karriere.de/fair-company

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[Letzte Aktualisierung 1.12.2006, Schroeter]