Logo alumni
4. Ausgabe: Dezember 2006
Linie links Aktuelle Pressemitteilungen der Universität Potsdam Linie mitte Startseite der Universität Potsdam Linie mitte Referat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit Linie rechts

Eigenen Agentur statt "Generation Praktikum"

Studentische Werbeagentur ist Sponsor des 1. FFC Turbine Potsdam

Der Werbeagentur medienlabor aus Potsdam ist der große Wurf gelungen. Vor gut zwei Jahren als studentische Agentur gestartet, arbeitet das medienlabor nun als Hausagentur für den 1. FFC Turbine Potsdam, einen erfolgreichen Frauenfußballverein in der 1. Bundesliga.



Engagiert in eigener Sache:
Die Studenten und Absolventen im Medienlabor
schaffen sich ihren Arbeitsplatz selbst.
Foto:?

Einen Gegenentwurf zur "Generation Praktikum" zu wagen - das war die Motivation der Studenten, als das medienlabor in einem Seminar der Europäischen Medienwissenschaft an der Universität Potsdam geboren wurde. Die Studenten gründeten eine Firma, der zunächst als Lernfirma konzipiert war. "Wir alle hatten in Berufsausbildungen und Praktika unterschiedlichste Fähigkeiten erworben", erklärt Jean-Pierre Winter, stellvertretender Vorsitzender im medienlabor. "Diese Kenntnisse sollten allen zugute kommen und das medienlabor weiter bringen." Das Konzept ging auf. Die ersten Aufträge kamen zustande.
Mittlerweile agiert das medienlabor seit zwei Jahren erfolgreich am Markt und zählt Unternehmen, Stiftungen, Vereine und Freiberufler zu seinen Kunden, die vor allem das umfangreiche Portfolio des Vereins zu schätzen wissen. Als Full-Service-Agentur liegen die Tätigkeitsschwerpunkte auf den Gebieten Print, Online, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Medienberatung und Merchandising. Mit Blick auf den bisher größten Auftraggeber 1. FFC Turbine Potsdam sagt Daniel Wetzel, Vorsitzender im medienlabor: "Unsere bisherige Arbeit hat sich ausgezahlt. Die Kunden wissen unsere Professionalität und Qualität zu schätzen". Für den Frauenfußballverein Turbine Potsdam übernimmt das medienlabor ab dieser Saison Produktion und Vertrieb von Fanartikeln. Außerdem wurden Eintrittskarten und Stadionheft dem neuen Corporate Design angepasst. Mit dem Auftrag sah sich das Team vom medienlabor neuen Herausforderungen gegenüber. "Im Bereich Merchandising hatten wir bisher wenig Erfahrungen", gibt Daniel Wetzel zu. "Also hieß es Konzepte erarbeiten, Angebote kalkulieren und natürlich Produkte kreieren."
Verglichen mit dem Markteintritt vor gut zwei Jahren, sieht Jean-Pierre Winter eine enorme Weiterentwicklung des medienlabors. Jeder habe seinen Platz und seine Aufgaben gefunden. "Wir sind dankbar für die vielen Erfahrungen, die wir bisher sammeln konnten", betont er. "Sie haben uns immer wieder ein Stück vorangebracht." Neben all den Fortschritten innerhalb des Vereins sind auch im Universitäts-Alltag Weiterentwicklungen zu erkennen. Mittlerweile sind aus drei der zehn Studenten Absolventen geworden. Die Absolventen arbeiten als Mitglieder des Vereins im Status einen Freiberuflers. Die Einkünfte reichen bereits aus, den Lebensunterhalt davon zu bestreiten. Und die derzeit noch studentischen Mitarbeiter verdienen mit der Arbeit im medailobor mehr als mit einem klassischen Kellner-Nebenjob "Es ist für uns alle immer wieder Motivation genug, im medienlabor für den eigenen Arbeitsplatz nach dem Studium zu arbeiten", so Daniel Wetzel, der gerade selbst an seiner Magister-Arbeit schreibt. "Zwar ist es oft schwer, alles unter einen Hut zu bringen", räumt er ein, "aber bisher hat es sich gelohnt."

Christin Hering,
medienlabor

Insbesondere für den Bereich Design/Satz/Layout und für die Projektleitung können sich noch Interessenten melden. Bewerber mit Arbeitsproben und einem Lebenslauf bitte an:
kontakt(at)medien-labor-potsdam.de oder medienlabor Potsdam, Postfach 90 02 46, 14438 Potsdam.

CopyrightŠ 2001 Universität Potsdam, Armbruster
[Letzte Aktualisierung 1.12.2006, Schroeter]