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3. Ausgabe: Dezember 2005
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400.000 Euro für Saturn-Erkundung


Edler Staubfänger: Der Staubanalysator der
Cassini-Sonde, die sieben Jahre zum Saturn
unterwegs war, ist innen vergoldet.
Foto: MPI für Kernforschung

Wissenschaftler der Universität Potsdam haben von dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) weitere 321.000 Euro und 110.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für ihre Beteiligung an der Cassini-Mission zur Erforschung des Saturns und seiner Ringe erhalten. Seit Beginn der Mission 1997 wurden den Potsdamer Forschen damit Fördergelder in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro allein von der DLR zuerkannt. Die Astrophysiker um Dr. Frank Spahn vom Institut für Physik untersuchen mit Hilfe eines an der Cassini-Raumsonde angebrachten Staubdetektors die Ringe um den Gasplaneten. Anhand von Daten über die Zusammensetzung und Struktur der Ringe wollen sie unter anderem die Frage klären, ob die Ringe zusammen mit den Planeten entstanden oder das Resultat eines Meteoriteneinschlags sind, wie neuere Forschungen nahe legen. Daraus ließen sich neue Erkenntnisse über die Entstehung und Entwicklungsgeschichte unseres Planetensystems gewinnen. Die Cassini-Mission ist ein Gemeinschaftsprojekt der NASA, der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA und der Italienischen Raumfahrtorganisation ASI. Cassini hat am 1. Juli 2004 den Saturn erreicht.
Weitere Informationen unter: saturn.jpl.nasa.gov/home/index.cfm und www.agnld.uni-potsdam.de/~frank/

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[Letzte Aktualisierung 30.11.2005, Bültge]