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2. Ausgabe: Dezember 2004
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Unidram in neuem Haus



Das T-Werk: Neues Domizil fürs Theater.
Foto: Fritze

Der berühmte ägyptische König Osiris, einst von seinem Bruder zerstückelt und in den Nil geworfen, von seiner Schwester wieder herausgefischt und neu erschaffen, bildete den Auftakt für das diesjährige, elfte Osteuropäisch-deutsche Theaterfestival vom 12. bis 19. Juni. Erstmals präsentierten die Veranstalter ihr Programm im T-Werk in der Schiffbauergasse und konzentrierten es ausschließlich dort. Das Festival verließ damit das langjährige Provisorium im Babelsberger Waldschloss. Allerdings präsentierte sich das Programm im Vergleich zu den Vorjahren in reduzierter Form. Die wachsende Geldknappheit in allen Fördertöpfen zwang die Macher zu erheblichen Einschnitten. Unidram 2004 war übersichtlicher, konzentrierte sich auf das Bühnengeschehen vor Ort und verzichtete auf Veranstaltungen im städtischen Raum. Das Rahmenprogramm beschränkte sich auf Eröffnungs- und Abschlussparty, Diskussionsrunden sowie auf das Theater-Nacht-Café. Einladungen gingen in diesem Jahr nach Weißrussland, in die Schweiz, nach Tschechien, Slowenien, Italien und gleich mehrmals nach Ungarn. Präsentierte sich das Programm auch in verkleinerter Form, so gewann es an Internationalität aus Übersee: Erstmals reisten australische Theatermacher an. Als Höhepunkt zum Festivalabschluss präsentierte Unidram in Zusammenarbeit mit der fabrik Potsdam mit den aus London stammenden "Tiger Lillies" und deren neustem Konzert-Programm, der schwarzen Operette "Punch & Judy" erstmals eine Welturaufführung.
Weitere Informationen: www.unidram.de

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[Letzte Aktualisierung 05.12.2004, Tobias Queck]