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2. Ausgabe: Dezember 2004
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Mai

Euler-Vorlesung

Am 14. Mai fand im Schlosstheater des Neuen Palais die diesjährige "Euler-Vorlesung" statt. Diese Mathematik-Vorlesung in festlichem Rahmen wird von den Berliner und Potsdamer Mathematischen Instituten und der Berliner Mathematischen Gesellschaft gemeinsam getragen. In diesem Jahr sprach Prof. Ludwig Faddeev von der Universität St. Petersburg/Russland zum Thema "The Clay Millennium Problem on Quantum Yang-Mills Theory". Ludwig Faddeev gilt als einer der bedeutendsten Mathematischen Physiker unserer Zeit. Er beschäftigte sich unter anderem mit der quantentheoretischen Streutheorie. So löste er als erster das Drei-Körper-Problem. Zuvor hielt Dr. Andreas Verdun, Bern/Schweiz einen Vortrag zum Thema "Die Entstehung moderner wissenschaftlicher Methoden illustriert an Arbeiten von Leonhard Euler".

Podiumsdiskussion zur Hochschulentwicklung



Versprechen von Ministerpräsident Platzeck (l.):
Mehr finanzielle Sicherheit für die Hochschule.
Foto: Fritze

Zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Hochschulentwicklung im Land Brandenburg hatten Mitte Mai die Uni Potsdam, die Fachhochschule Potsdam und das SPD-Wissenschaftsforum an die Uni Potsdam eingeladen. Ein wesentlicher Diskussionspunkt waren die unzureichenden finanziellen Mittel für die Hochschulen. Tatsächlich ist Brandenburg trotz des erfolgreichen Aufbaus einer neuen Hochschullandschaft seit der Wende mit nur 2,9 Prozent Ausgaben für die Hochschulen bundesweit Schlusslicht. Ministerpräsident Matthias Platzeck betonte, dass es schon Ausdruck klarer Prioritätensetzung sei, wenn die Hochschulen von Sparmaßnahmen ausgenommen werden. Er sagte für die nächsten Jahre mehr finanzielle Sicherheit für Planungen der Hochschulen zu. Der Rektor der Uni Potsdam, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder sagte, die Bemühungen des Landes seien zwar erkennbar, dennoch seien die Hochschulen noch massiv unterfinanziert. Es fehle insbesondere an Mitteln für die Hochschulbibliotheken und die Wartung und Reparatur moderner Geräte, deren Nutzungsmöglichkeiten dadurch eingeschränkt seien.

Spitzenreiter bei Habilitationen

An der Uni Potsdam haben sich in den letzten zehn Jahren 125 Wissenschaftler habilitiert, davon 37 Frauen. Damit ist sie Spitzenreiter unter den drei Brandenburgischen Universitäten. Die Europa-Universität Viadrina hat 25 und die Brandenburgische Technische Universität 15 Habilitationen vorzuweisen. Die Zahl der Habilitationen war seit 1994 überwiegend steigend und erreichte im vergangenen Jahr mit 29 einen vorläufigen Höchststand. Das Durchschnittsalter zum Zeitpunkt der Habilitation lag bei 41,4 Jahren.

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[Letzte Aktualisierung 05.12.2004, Tobias Queck]