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2. Ausgabe: Dezember 2004
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Graduate Schools eingerichtet

Die Universität Potsdam wird aus Mitteln der Zielvereinbarung von 2004 bis 2006 vier Graduate Schools unterstützen. Mit je fünf Stipendien und Sachmitteln werden an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät gefördert "Earth surface processes: Dynamics, Scales and Changing Environments" und "Multifunctional Polymer Composites". Eine Finanzierung für jeweils vier Stipendiaten erhalten an der Philosophischen Fakultät "Visualisierung/Visuelle Kultur" und an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät "Modern Governance". Die Fakultäten waren aufgefordert, Anträge einzureichen. Die Vorschläge wurden am 29. April in einer öffentlichen Sitzung der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs präsentiert. Daraufhin hat die Kommission in Anlehnung an die DFG-Förderkriterien für Graduiertenkollegs, die vier Graduate Schools empfohlen. 40 Prozent der Stipendiaten sollen Frauen sein. Die verantwortlichen Hochschullehrer haben sich verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren einen Antrag auf Weiterförderung bei der DFG oder anderen Mittelgebern zu stellen. Mit den Graduate Schools sollen neue Strukturen in der Doktorandenphase eingeführt werden, wie in den Zielvereinbarungen mit dem Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kultur des Landes Brandenburg vorgesehen. Sie sind ein Beitrag zur Umsetzung des "Konzeptes für die Entwicklung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Potsdam" und gleichzeitig Teil des Engagements der Universität im Eliteuni-Wettbewerb.

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[Letzte Aktualisierung 05.12.2004, Tobias Queck]