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2. Ausgabe: Dezember 2004
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April

Umweltleitlinien verabschiedet

Der Senat hat am 15. April einstimmig die Umweltleitlinien für die Universität Potsdam beschlossen, die auf Initiative des AStA zustande gekommen sind. Der AStA hatte die neun Punkte umfassenden Umweltleitlinien in enger Zusammenarbeit mit dem Umweltschutzbeauftragten der Universität entworfen. Bestandteile der Leitlinien sind unter anderem die Integration des Umweltschutzaspektes in alle Bereiche der Hochschule, der sparsame Umgang mit Ressourcen und die Schaffung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses der Umweltsituation. Umweltschutz darf nicht nur Angelegenheit der Verwaltung sein, sondern muss auch ein festes Element in den Lehr- und Studienangeboten und der Forschung darstellen. Die umweltrelevanten Bemühungen und deren Ergebnisse und Fortschritte müssen transparent und öffentlich gemacht werden. Mit dem Senatsbeschluss ist ein Rahmen für umweltgerechte Verbesserungsprozesse an der Universität institutionell verankert worden.
Weitere Informationen: www.asta.uni-potsdam.de

Computerarbeitsraum für Studierende mit Handicap

Am 22. April 2004 wurde in Golm ein Computerarbeitsraum für Studierende mit Handicap offiziell eingeweiht. In diesem Arbeitsraum befindet sich ein hochwertiger Computerarbeitsplatz mit besonders leistungsfähiger Software für Blinde und Sehbehinderte. Mit dieser modernen Technik können Texte optisch vergrößert, aber auch über die Sprachausgabe des Computers hörbar gemacht werden. Selbstverständlich ist der Zugang zum Internet und zu den Bibliotheksdatenbänken gesichert. Damit verbessern sich die Arbeitsbedingungen der Studierenden mit Handicap am Uni-Standort Golm wesentlich. Für sie entfallen beispielsweise lange Anfahrtswege zum Standort Babelsberg.

Graduate Schools eingerichtet

Die Universität Potsdam wird aus Mitteln der Zielvereinbarung von 2004 bis 2006 vier Graduate Schools unterstützen. Mit je fünf Stipendien und Sachmitteln werden an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät gefördert "Earth surface processes: Dynamics, Scales and Changing Environments" und "Multifunctional Polymer Composites". Eine Finanzierung für jeweils vier Stipendiaten erhalten an der Philosophischen Fakultät "Visualisierung/Visuelle Kultur" und an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät "Modern Governance". Die Fakultäten waren aufgefordert, Anträge einzureichen. Die Vorschläge wurden am 29. April in einer öffentlichen Sitzung der Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs präsentiert. Daraufhin hat die Kommission in Anlehnung an die DFG-Förderkriterien für Graduiertenkollegs, die vier Graduate Schools empfohlen. 40 Prozent der Stipendiaten sollen Frauen sein. Die verantwortlichen Hochschullehrer haben sich verpflichtet, innerhalb von zwei Jahren einen Antrag auf Weiterförderung bei der DFG oder anderen Mittelgebern zu stellen. Mit den Graduate Schools sollen neue Strukturen in der Doktorandenphase eingeführt werden, wie in den Zielvereinbarungen mit dem Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kultur des Landes Brandenburg vorgesehen. Sie sind ein Beitrag zur Umsetzung des "Konzeptes für die Entwicklung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Potsdam" und gleichzeitig Teil des Engagements der Universität im Eliteuni-Wettbewerb.

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[Letzte Aktualisierung 05.12.2004, Tobias Queck]