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Portrait

Pflanzen stellen eine zentrale Grundlage unserer Ernährung und in zunehmendem Maße auch unserer Energieversorgung dar. Sie dienen in vielfältiger Hinsicht als Lieferanten nachwachsender Rohstoffe für unterschiedlichste technische Anwendungen. Pflanzen unterliegen dabei aufgrund ihrer Standortgebundenheit in besonderer Weise Umwelteinflüssen. Verschiedene Parameter, wie z. B. Temperatur, Licht und UV-Einstrahlung, Trockenheit und andere damit assoziierte Umweltparameter beeinflussen in vielfältiger Weise das pflanzliche Wachstum und somit deren Ertragsleistung. Durch die genaue Kenntnis des pflanzlichen Stoffwechsels und der pflanzlichen Entwicklungsprozesse auf molekularer und biochemischer Ebene gelingt es, das pflanzliche Wachstum für unterschiedliche Anwendungen zu optimieren. Mit den rund um dieses Forschungsgebiet gewonnenen Kenntnissen können so natürliche Ressourcen geschont und Bedürfnisse gedeckt werden, ohne die Umwelt übermäßig zu belasten.

Im universitären Forschungsschwerpunkt „Pflanzengenomforschung und Systembiologie" ergründen Forscher mit Hilfe moderner Methoden der Molekularbiologie, der Genomforschung und der Biotechnologie die vielfältigen Grundlagen des pflanzlichen Wachstums und der Toleranz von Pflanzen gegenüber Umweltstress. Dabei kooperieren Wissenschaftler der Fachbereiche Biologie, Biochemie, Chemie, Mathematik, und Informatik eng miteinander, unter anderem, um experimentelle Daten zur Genaktivitäten, Proteinen und Stoffwechselprodukten mittels bioinformatischer Verfahren auszuwerten, die Grundlagen der pflanzlichen Biologie besser zu verstehen, neue Arbeitshypothesen zu generieren und Ansätze für die züchterischen und biotechnologische Optimierung von Pflanzen zu entwickeln.

Kennzeichnend für den universitären Forschungsschwerpunkt „Pflanzengenomforschung  und Systembiologie“ sind nicht nur die durch gemeinsame Forschungsprojekte und Lehrveranstaltungen beförderte enge Vernetzung der Fachbereiche, sondern vor allem auch die langjährigen guten Beziehungen zu außeruniversitären Forschungsinstituten und Unternehmen im regionalen und überregionalen Umfeld.

Durch diese engen Kooperationen konnten in den letzten Jahren mehrfach und sehr erfolgreich Drittmittelprojekte bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und bei der Europäischen Gemeinschaft (EU) eingeworben werden.