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Jewish Icons of Modernity. Spinoza, Da Costa, Moses Mendelssohn, Jesus and Herzl. Creating a Jewish Pantheon

Ringvorlesung BILDNIS MACHEN - JUDENTUM UND KUNST

Von den nicht wenigen Behauptungen über das Judentum hält sich diese seit Jahrhunderten: Das Judentum stehe auf Grund religiöser Traditionen den bildenden Künsten ablehnend gegenüber und habe in seiner Geschichte keine eigene Kunst oder ein spezifisches Kunstverständnis hervorgebracht. Es vertrete eine Kultur der Bildlosigkeit.

Diese Aussage hat selbst eine eigene Geschichte. Schon in der Antike begründeten jüdische Gelehrte mit der behaupteten Bildlosigkeit ein signifikantes Unterscheidungsmerkmal zu anderen religiösen Gruppen. Doch geschah die Rede von der Bildlosigkeit auch und gerade dort, wo man Werke der bildenden Künste – sei es in Synagogen, sei es in der Buchmalerei, sei es in privaten Räumen – sehen konnte.

In der Haskala taucht der Gedanke auf, die Bildlosigkeit des Judentums erweise seine religiöse Aufgeklärtheit. Im Arsenal des Antisemitismus wurde nun die Vorstellung von der Bildlosigkeit rassistisch verzerrt: Das Judentum sei unfähig, Kunst zu schaffen.

Gehalten von

Richard I. Cohen

Veranstaltungsart

Ringvorlesung

Sachgebiet

Jüdische Studien

Universitäts-/ Fachbereich

Zentrale Universitätseinrichtungen

Termin

Beginn
14.12.2017, 18:15 Uhr
Ende
14.12.2017, 20:00 Uhr

Veranstalter

Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

Ort

Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg
Sophienstr. 22 a
10178 Berlin

Kontakt

Dr. Monika Schärtl
Sophienstraße 22a
10178 Berlin

Telefon 030209366311