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Internationalisierungskonzept

Internationalisierungskonzept der Philosophischen Fakultät

Leitbild

In gelebten Netzwerken und grenzüberschreitenden Begegnungsräumen, in denen Wissenskulturen einander befruchten, ereignet sich Internationalisierung an der Philosophischen Fakultät fortwährend als integraler Bestandteil des akademischen Lebens. Verstanden als Strategie einer fakultätseigenen Profilbildung dient Internationalisierung dazu, die Qualität und Diversität von Forschung, Studium und Lehre im institutionellen wie personellen Bereich zu sichern und zu steigern. Wirksam umgesetzt, erhöht das Internationalisierungskonzept die Sichtbarkeit der fakultären Forschungsfelder und die Attraktivität der Philosophischen Fakultät für engagierte Studierende, herausragende WissenschaftlerInnen und als Kooperationspartner im europäischen und globalen Kontext.

Die Philosophische Fakultät unterstützt die Internationalisierungsstrategie der Universität Potsdam und setzt sich im Einklang mit dieser dafür ein, die Willkommenskultur und ‚Internationalization at Home‘ zu stärken. Ihre Internationalisierungsaktivitäten sind drei Handlungsfeldern zugeordnet:

Handlungsfeld 1: Studium und Lehre

Handlungsfeld 2: Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs

Handlungsfeld 3: Steuerung und Dienstleistungen


Handlungsfeld Studium und Lehre

Ein Studium an der Philosophischen Fakultät möchte für interkulturelle Zusammenhänge sensibilisieren und die Studierenden zu multiperspektivischem Denken befähigen. Von fundamentaler Bedeutung ist dafür die Studierendenmobilität, die im Rahmen der Internationalisierungsaktivitäten sinnvoll messbar erhöht werden soll. Potsdamer Studierende (Outgoing) sollen höchstmögliche Flexibilität genießen, um einen Auslandsaufenthalt in Form von mindestens einem Studiensemester oder mindestens zweimonatigen Praktikum zu absolvieren. Ein zentrales Instrument dafür ist eine verbindliche Anerkennungspraxis von Studienleistungen im Rahmen von ERASMUS+, weshalb die hohe Zahl der Outgoing-Studierenden in diesem Programm gehalten werden soll.

Internationale Studierende und Promovierende (Degree-seeking- oder Programmstudierende) sollen verstärkt für ein Studium an der Philosophischen Fakultät gewonnen und die Anzahl der Abschlüsse aus dieser Gruppe soll erhöht werden. Besonders relevant sind in diesem Zusammenhang der Ausbau der fremdsprachigen Studienangebote innerhalb des Sprachenspektrums der fakultätseigenen Fächer sowie der Ausbau des E-Learning-Angebots.

Die Philosophische Fakultät verpflichtet sich, geeignete Maßnahmen und Prüfsteine zur Qualitätssicherung für Studium und Betreuung ausländischer Studierender aufzubauen. Dabei achtet sie den „Nationalen Kodex für das Ausländerstudium“ und arbeitet eng mit den entsprechenden fakultätsinternen und hochschulweiten Einrichtungen zusammen (z.B. Internationalisierungsbeauftragte/r, Akademisches Auslandsamt, Zessko, Studiumplus, ZfQ).

 

Handlungsfeld Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs

Um Forschung und Vernetzung auf internationaler Ebene zu stärken und entstehende Synergieeffekte fakultätsweit auch in den angrenzenden Handlungsfeldern zu nutzen, setzt die Philosophische Fakultät darauf, ihre bestehenden internationalen Kooperationen auszubauen und neue anzubahnen, etwa durch gemeinsame Konferenzen, Publikationsprojekte, Austausch von wissenschaftlichem Personal sowie Forschungsprojekte mit internationalen Partnern. Ein wichtiger Baustein des Internationalisierungskonzeptes ist es zudem, verstärkt exzellente internationale NachwuchswissenschaftlerInnen zu gewinnen und zu fördern und zugleich die internationale Vernetzung von NachwuchswissenschaftlerInnen aus der Philosophischen Fakultät zu unterstützen.

Zur Zielerreichung dienen der Philosophischen Fakultät die hochschuleigenen Fördermöglichkeiten zum Ausbau multilateraler Forschungskooperationen sowie nationale und internationalen Drittmittel. Die Fakultät verpflichtet sich der Europäischen Charta für Forscher, Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschern“ und arbeitet eng zusammen mit dem Dezernat für Planung, Statistik und Forschungsangelegenheiten, dem Akademischen Auslandsamt sowie der Potsdam Graduate School.

 

Handlungsfeld Steuerung und Dienstleistungen

Eine Verstärkung der internationalen Kooperationen und Mobilitäten in Forschung, Studium und Lehre setzt für kulturelle Kontaktsituationen sensibilisiertes Personal in den Beratungs- und Verwaltungsstrukturen in allen Bereichen der Hochschule voraus. In diesem Sinne befürwortet und fördert die Philosophische Fakultät auch die Mobilität und Weiterbildung ihres wissenschaftsunterstützenden Personals und ist bestrebt, das Dienstleistungsportfolio für Internationalisierung zu optimieren und zu verstärken.

Die Philosophische Fakultät unterstützt die Konsolidierung der vertraglich geregelten Hochschul- und Fakultätspartnerschaften und beteiligt sich aktiv am Ausbau von Kooperationen in den Schwerpunktregionen der Universität.