Arbeitspakete
AP1:
Erstellung eines Anforderungskatalogs & Konzeption der Lerneinheiten
 

Innerhalb des Verbundprojektes übernimmt die UP Transfer GmbH die Koordination und das Design der Ausbildungsmodule in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit KSK kommplex-Stabskonzepte.  
Am Anfang stehen die Kontaktherstellung zu den fünf Validierungspartnern des Projektes, die Analyse bestehender Ausbildungssysteme sowie die Erfassung von Bedarfen und Anforderungen an das zukünftige Ausbildungsmodul. Im nächsten Schritt erfolgt die Entwicklung von Kompetenzprofilen, Lernzielen und Ausbildungsszenarien und schließlich die Erarbeitung eines Modul-Prototypen. 

Kontakt:
Stefanie Uhde: stefanie.uhde@uni-potsdam.de
Link: https://www.up-transfer.de/
Oliver Oswald: oliver.oswald@kommplex.de
Link: www.ksk-group.eu

AP 2:
Naturkatastrophen-Modelle

Die Abteilung der Geowissenschaften beschäftigt sich im Zusammenhang mit dem oKat-SIM Projekt mit der Modellierung der Naturkatastrophen in den Landkreisen der Verbundpartner. Dazu werden sogenannte Digitale Geländemodelle (DGM) analysiert, in welchen die Höhendaten der Topographie, Gebäude und Vegetation gespeichert sind. Die großen Unterschiede in Gelände, Vegetation und Bebauung in den Landkreisen Leverkusen (urban), Görlitz (ländlich) und Garmisch-Partenkirchen (bergig) wurden dabei absichtlich gewählt um die Variabilität von Deutschland wiederzugeben. Anhand von mathematischen Berechnungen werden schließlich möglichst realistische Szenarien für Flutkatastrophen und Hangrutschungen erstellt, welche dann von den Partnern an der Filmuniversität visualisiert werden können.

Kontakt: 
Marcel Hefner: Marcel.hefner@uni-potsdam.de

AP 3:
Prozessorientierte Modellierung der Lernszenarien und -einheiten

Die hier zu erstellenden Modelle bilden zunächst die Schnittstelle zwischen der Anforderungsdefinition und der Systementwicklung. Mit Hilfe von standardisierten Modellierungsmethoden werden die handlungsaktiven Rollen definiert, welche Aufgaben diese wahrnehmen und wie sie mit den zu entwickelnden Anwendungssystemen interagieren werden. Im weiteren Verlauf des Projektes werden diese mit Blick auf die Entwicklung in AP 4, die Begleitforschung in AP 5 und der Testphase in AP 6 angepasst. Im Allgemeinen gewährleisten diese Modelle, dass die fachlichen und die informationstechnischen Anforderungen und Funktionen innerhalb des Verbundprojektes korrekt aufeinander abgestimmt werden und alle beteiligten am Entwicklungsprozess partizipieren können.  
 
Kontakt: 
Prof. Dr. Moreen Heine: heine@imis.uni-luebeck.de 
Florian Koenig: koenig@imis.uni-luebeck.de 
Link:
https://www.imis.uni-luebeck.de/de/forschung/projekte/erweiterte-realitaet-fuer-den-katastrophenfall-okat-sim 

AP 4:
Entwicklung der Simulationsumgebung & Schnittstelle Katastrophenmodelle

Gestaltung von statischen Inhalten der Simulationsumgebung. Entwicklung generativer Module zur dynamischen Generierung und Steuerung von visuellen und auditiven Elementen der Simulationsumgebung auf Basis von errechneten Daten, Grafiken und Animationen der Katastrophenmodelle. 
Entwicklung einer generischen Engine zur timeline- oder eventbasierten synchronisierten Darstellung von statischen und dynamischen Simulationsinhalten. 
Entwicklung von Datenschnittstellen zu Modellierungssystemen für Naturkatastrophen. 
Deployment für die im Projekt nach dem “State of Art” gewählte AR-Plattform.

Kontakt:
Prof. Björn Stockleben: b.stockleben@filmuniversitaet.de 
David Schornsheim: david.schornsheim@filmuniversitaet.de 
Link: https://www.filmuniversitaet.de/portrait/person/bjoern-stockleben/

AP 5:
Human-Machine Interaction, Lernerfolgsquantifizierung und Begleitforschung

Die Beteiligung der Kognitionswissenschaften am oKat-SIM-Projekt umfasst die Gestaltung und Entwicklung der kognitiven Perspektive des Projektes. Insbesondere steht hier der Fokus auf dem Lernen und der Interaktion zwischen Menschen und Maschine.  
Die Kognitionswissenschaften bieten wichtige Instrumente zur Bewertung der Lernergebnisse und zur Quantifizierung des Lernens von Fähigkeiten. Mittels dieser kann abgeschätzt werden, ob Lernprinzipien und -erfahrungen, die während des AR-Simulationstrainings erworben wurden, auch auf andere Szenarien übertragbar sind. 
Die genaue Überwachung des Stressniveaus ermöglicht es, das Trainings- und Simulationserlebnis entsprechend zu gestalten und gegebenenfalls anzupassen. Dadurch kann eine maximal effiziente Lernperspektive erzielt werden. 

Kontakt:  
Prof. Martin Fischer: martinf@uni-potsdam.de 
Francesco Belli: belli@uni-potsdam.de
Link: https://www.uni-potsdam.de/en/pecog/index.html 

AP 6:
Testphase im 3D-Labor

Die erste Testphase wird, mittels Simulation eines möglichen Krisenszenarios, zunächst in dem 3D Visualisierung - Labor des Geowissenschaftlichen Institutes der Universität Potsdam durchgeführt. Die dafür entwickelten Simulationsmodelle werden entsprechend den technischen Gegebenheiten des 3D Labors, angepasst. Die initiale Testphase dient zur Evaluierung des entwickelten Simulationmodels und wird mit Hilfe dieser, technisch, methodisch und didaktisch angepasst und weiterentwickelt.

Kontakt: 
Dr. Gerold Zeilinger: zeilinger@geo.uni-potsdam.de 
Link:
https://www.uni-potsdam.de/de/geo/forschung/allgemeine-geologie/ausstattung/3d-labor

AP 7:
Technische Umsetzung des mobilen oKat-SIM-Simulators (AR) & Testphase am Ausbildungsstandort

Im weiteren Verlauf des Projektes steht die Systemintegration zwischen Simulationsumgebung, Simulationsserver und Steuerungskontrolle im Vordergrund, mit dem Ziel der Synchronisation von AR-Brillen (augmented reality). Dies erfolgt durch die technische Umsetzung von nxtBase.  
Im Fokus der zweiten Testphase steht die Evaluierung der mobilen Simulation hinsichtlich technischer und methodischer Aspekte, sowie die detaillierten Abläufe der jeweiligen Lerneinheiten. Die Evaluierung wird in enger Abstimmung aller Verbundpartner durchgeführt. 

Kontakt: 
Jörg Jonas-Kops: jjk@nxtbase.de 
Link: https://nxtbase.io/

AP 8:
Design und Umsetzung der Ausbildungsmodule

Basierend auf den entwickelten Ausbildungsszenarien erfolgen die Steuerung der inhaltlichen Abstimmung und das Curriculum Design der Ausbildungsmodule. Dabei entsteht eine flexible Struktur, die auf den Arbeitsalltag der Verwaltungen zugeschnitten ist. Vor dem Beginn der Testphase bei den fünf Validierungspartnern werden qualifizierte Expert*innen und Trainer*innen identifiziert und in das Projekt eingebunden. In der finalen Testphase agiert die UP Transfer GmbH schließlich als Schnittstelle zwischen den einzelnen Akteuren. Sie übernimmt die Abstimmung zwischen den Verwaltungen und den im Modulbetrieb eingesetzten Expert*innen und Trainer*innen, regelt die Vor-Ort Organisation der Module und führt eine Ergebnisdokumentation und Evaluation der Module durch. Nach Abschluss der Testphase wird ein Konzept zur Weiternutzung der Weiterbildungsmodule erarbeitet.

Kontakt: 
Stefanie Uhde: stefanie.uhde@uni-potsdam.de
Link: https://www.up-transfer.de/

AP 9:
Projektkoordination

Die Projektkoordination wirkt unterstützend auf das Projektvorhaben. Hierbei steht die Kommunikation zwischen den einzelnen Projekt- und Verbundpartnern im Mittelpunkt, die sich aus interdisziplinären Fachbereichen zu dem oKat-SIM Projekt zusammengeschlossen haben. Weiter Aufgaben bestehen aus der administrativen Vorhabensbegleitung, sowie der Dissemination relevanter Informationen und projektbezogene Fortschritte. Außerdem wird die Datenerhebung und die Standardisierung von Datensätze seitens der Projektkoordination unterstützt.

Kontakt: 
Julia Ehses: julia.ehses@uni-potsdam.de
Leila Rezaei: rezaei@uni-potsdam.de
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