• Bachelorstudiengänge stehen an 415 Hochschulen in Deutschland zur Wahl

  • von 100 Jugendlichen machen sich Sorgen, wie es nach dem Schulabschluss weitergehen soll

  • Prozent der Studienberechtigten setzen sich zu spät mit der Berufs- und Studienwahl auseinander

Unsere Seminare richten sich überwiegend an Schüler/innen. Zusätzlich bieten wir für begleitende Akteur/innen, Fortbildungs- und Informationsangebote sowie Erfahrungsaustausche an.

Die von uns entwickelten Seminare orientieren sich am Entscheidungsstand der Jugendlichen: So besitzen Fragestellungen wie „Lohnt ein Studium?“ oder „Welche Arbeitsmarktaussichten zeichnen sich für Akademiker/innen ab?“ überwiegend prozessanregenden Charakter und werden am Ende der Sekundarstufe I thematisiert. Die Auseinandersetzung mit dem Studienalltag und/oder konkreten Studiengängen unterstützt eher die Vorauswahl und Bewertung bestehender Optionen. Seminare, die helfen, mittels Methoden strukturierter Informationsfindung, die aktuelle Optionsflut besser zu überblicken, tragen dazu bei, anstehende Bildungswegentscheidungen auf ein rationales und individuell begründbares Fundament zu stellen.

Unter dem Label ‘Seminar‘ fallen mittlerweile ganz verschiedene Lehr- und Lernsettings, die je nach Konzeption ganz unterschiedliche Möglichkeiten der Partizipation von den Teilnehmenden einfordern bzw. zur Grundlage haben. Wir verstehen Seminare als moderiertes und stark auf kooperative Interaktionsprozesse angelegtes Lehr-und Lernformat. Aus diesem Grund ist die Anzahl der Teilnehmenden auf maximal 20 begrenzt. Der zeitliche Umfang je Seminar orientiert sich oft am Doppelstundentakt von Schulen und Hochschulen und beträgt 90 Minuten.

Um den Zugang auf der Beziehungsebene zu den Schüler/innen zu erleichtern, realisiert das Netzwerk viele Veranstaltungen mithilfe von uns geschulten Studierenden, die als Botschafter/innen ihrer studentischen Lebenswelt auftreten. Je nach Kapazitätsmöglichkeiten der einzelnen Netzwerkmitglieder führen unsere Studierenden die Seminare eigenverantwortlich oder gemeinsam mit Mitarbeiter/innen durch.

Für Informationstage an Schulen oder Exkursionen an Hochschulstandorte können unsere Angebote nach Absprache kombiniert werden, auch stehen zusätzliche Angebote wie Campusführungen und Bibliotheksbesichtigungen an den Hochschulstandorten zur Verfügung.

Angebote für Schulen

  • FHP

    Seminar des Monats Februar 2017 (Fachhochschule Potsdam): „Die Kunst, Kultur und Wissen zu bewahren“

    Als Archivar/in zu arbeiten, bedeutet nicht -­ wie viele glauben -­ im einsamen, dunklen Kämmerlein zu sitzen und sich um alte, verstaubte Akten zu kümmern – das war einmal, wenn es jemals so war…! Der Job des Archivars/der Archivarin ist vielseitig und modern. Digitalisierung ist hier mittlerweile ebenso ein zentrales Thema geworden, wie das Beherrschen alter Schriften, wenn man Kultur und Wissen aus vergangenen und gegenwärtigen Zeiten bewahren will. Es gibt vielseitige Arbeitsfelder die es in dem 90­‐minütigen Workshop interessierten Schüler/innen vorzustellen gilt. Studierende des Bachelorstudiengangs Archiv der FH Potsdam sind mit ihren Erfahrungen aus dem Studium und den Praktika für alle Fragen offen und geben gerne einen Einblick in ihren Studienalltag.

  • seminar-von-studierenden-featured

    Seminare von Studierenden für Schüler und Schülerinnen

    Studierende wissen, was Schüler/innen bewegt. Sie kommunizieren empathisch und vermitteln Informationen über Studienmöglichkeiten und Studienanforderungen authentisch aus studentischer Lebensperspektive. Unsere Seminare sind stets so konzipiert, dass sie einen Beitrag zur Stärkung der Eigenverantwortung der Schüler/innen sowie ihrer Methoden-, Medien- und Präsentationskompetenzen leisten.

  • uni-potsdam-neues.palais-037

    Seminar zum wissenschaftlichen Präsentieren

    Niemand mag einen in die Länge gezogenen, monotonen und schlecht vorbereiteten Vortrag, wenn der/die Referent_in einfach nur die Notizen abliest, keinen Blickkontakt aufbaut, steif am Computer steht und die überladenen Power Point Folien durchzappt. Jede/r Zuhörer_in ist in so einem Fall davon überzeugt, dass er oder sie den Vortrag besser vorbereitet und präsentiert hätte. Die Ansprüche des Publikums liegen meistens sehr hoch. Doch wie kommuniziert man, was einem gut gefallen hat und was verbesserungswürdig ist? Hätte man es wirklich so viel besser gemacht? Wenn ja, was genau hätte man besser umgesetzt und weshalb ist man sich dessen so sicher?

  • seminar-zum-wissenschaftlichen-arbeiten-featured

    Seminar zum wissenschaftlichen Arbeiten

    Selten wissen Schüler/innen bei Schulabgang, wie eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben wird, welche Kriterien an Struktur und Methodik an sie angelegt werden und ob sie den Anforderungen ihrer Erstellung überhaupt gewachsen sind. Dieses Seminar verstehen wir als wissenschaftspropädeutisches Angebot, das die exemplarische Annäherung an akademische Denk- und Arbeitsweisen aus Hochschulperspektive ermöglicht.

  • seminar-zum-wissenschaftlichen-schreiben-featured

    Seminar zum wissenschaftlichen Schreiben

    Zunehmend gehört das Verfassen einer schriftlichen Hausarbeit zum Curriculum der gymnasialen Oberstufe. Ein solches Projekt stellt für Schüler/innen regelmäßig eine große Herausforderung dar und wirft viele Fragen auf. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Schüler/innen, die sich bereits mit dem Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit beschäftigen. Dadurch wird es ihnen ermöglicht, an ihre eigenen Erfahrungen anzuknüpfen. Sie erhalten Gelegenheit, sich über ihre Probleme bei der Bearbeitung auszutauschen und bekommen Hinweise dazu, wie sie mit Schwierigkeiten umgehen können.

  • seminar-zur-entscheidungsfindung-featured

    Seminar zur Entscheidungsfindung

    Die Frage der Studienwahl bewegt viele Schüler/innen. Ihre Stärken und Schwächen besser kennen zu lernen und sie zur tieferen Erforschung ihrer Interessen zu ermutigen, ist Ziel dieses Seminars. Unterstützt von qualifizierten Kursleiter/innen lernen die Jugendlichen, den eigenen Stand des Entscheidungsprozesses zu reflektieren und erarbeiten in Einzel- und Kleingruppenarbeit einen individuellen Handlungsplan für die nächsten Schritte der Entscheidung.

Angebote für die Bildungsberatung

  • fortbildungen-fuer-lehrer-featured

    Tagungen und Konferenzen

    GIBeT-Tagung an der BTU Cottbus-Senftenberg 07.-09.09.2016

    Für viele Schülerinnen und Schüler stellt es eine große Herausforderung dar, Studienorientierung als individuelle Entwicklungsaufgabe für sich zu entdecken. Viele trauen sich ein Studium auch deswegen nicht zu, weil sie mit den Anforderungen, die damit einhergehen, nicht vertraut sind. Selten wissen Schüler/innen bei Schulabgang, wie eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben wird oder welche Kriterien an Struktur und Methodik an sie angelegt werden.

    Im Land Brandenburg wurde daher das verpflichtende Schulfach „Seminarkurs“ zur Studienorientierung oder Wissenschaftspropädeutik eingeführt. Das Netzwerk Studienorientierung Brandenburg ist in der Planung und Ausgestaltung dieser Fächer stark eingebunden und wünscht sich hierbei eine Zusammenarbeit zwischen Schulen und Hochschulen im Interesse der Studieninteressierten und nicht im Einzelinteresse der verschiedenen Akteure.

  • informationstage-featured

    Informationstage für die Hochschulteams der Bundesagentur für Arbeit

    Das Netzwerk Studienorientierung organisiert in regelmäßigen Abständen Hochschulinformationstage für die Studien- und Berufsberater/innen der Agentur für Arbeit. Diese finden an den Hochschulstandorten des Landes Brandenburg statt und ermöglichen den Austausch mit den Akteur/innen aus Forschung, Lehre, Verwaltung und Beratung.

  • fortbildungen-fuer-lehrer-featured

    Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer

    Lehrer/innen werden von Schüler/innen als wertvolle Bezugspersonen für die Studienorientierung wahrgenommen. Im Kontext stetigen gesellschaftlichen und beruflichen Wandels unterstützt das Netzwerk Lehrer/innen mit zeitgemäßen Fortbildungsformaten.

  • informationsabende-fuer-eltern

    Informationsabende für Eltern

    Eltern stellen für die meisten Jugendlichen die wichtigsten Gesprächspartner/innen in Bezug auf den nachschulischen Werdegang dar. Dennoch fehlt vielen Eltern ein grundlegendes Wissen über die Organisation und Struktur der Hochschulen, oder sie sind unsicher, welche Rolle sie in der Begleitung des Entscheidungsprozesses ihres Kindes einnehmen sollen. Im Wesentlichen stehen vier Informationsbereiche im Zentrum: Studienentscheidung als persönliche Herausforderung, Informationen zum Hochschulsystem, zur Studienfinanzierung sowie zum Arbeitsmarkt und zu beruflichen Perspektiven.

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