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Battle of Universities – Studierende deutschsprachiger Universitäten verhandeln um die Wette

Universitäten Hohenheim und Potsdam rufen Verhandlungswettbewerb vom 18.–29. April 2016 aus / Bewerbung ab sofort

Auf die Plätze, verhandeln, los! Foto: Fotolia/Bacho Foto.

Wer gut verhandeln kann, schlägt aus vielen Situationen Vorteile heraus. Die Universitäten Hohenheim und Potsdam laden deshalb Studierende aller Fachrichtungen beim Battle of Universities an den Verhandlungstisch. Zwischen dem 18. und dem 22. April 2016 treten die Teilnehmenden je 60 Minuten online gegeneinander an. Die zehn Besten reisen am 29. April zum Finale nach Potsdam. Zu gewinnen gibt es Preisgelder im Wert von 1.000 Euro und ein Zertifikat der Negotiation Academy Potsdam, die auch eine Außenstelle an der Universität Hohenheim in Stuttgart hat. Anders als in den vergangenen Jahren treten die Studierenden dieses Mal nicht in Zweierteams, sondern allein an. Anmeldung sind bis 13. April 2016 unter www.battle-of-universities.de möglich.

Ein Student möchte umziehen, ist sich mit seinem Nachmieter aber noch nicht einig: Wer zahlt ab wann die Miete? Wer streicht die Wohnung? Welche Möbel werden übernommen, und welche Abnahmesumme soll dafür gezahlt werden? Um diese konkrete Alltagssituation geht es in der ersten Runde des Wettstreits, die online ausgefochten wird.
Zwischen dem 16. März und 13. April 2016 melden sich die Teilnehmenden auf der Wettbewerbs-Homepage an. Hier können die Zeitslots, in denen sich die Studierenden zwischen dem 18. und 22. April 2016 im Chat einem Gegner stellen, selbstständig gewählt werden. Die Unterlagen zur Verhandlungssimulation werden vorher zugesandt. So können sich auch Studierende aus nicht-wirtschaftlichen Studiengängen in die Thematik einarbeiten.
Der Sieger wird nicht von einer Jury ermittelt, sondern anhand der Ergebnisse, erklärt Mitveranstalter Prof. Dr. Markus Voeth, Inhaber des Lehrstuhls für Marketing und Business Development an der Universität Hohenheim und Direktor des Hohenheimer Standorts der Negotiation Academy Potsdam: „Während der nicht-öffentlichen Verhandlung wird alles im Chat protokolliert und das Ergebnis in einem Vertrag festgehalten. Wer am Ende finanziell besser dasteht, hat gewonnen.“ Auch im Finale, das am 29. April in Potsdam stattfindet, zählt nur das Ergebnis der Verhandlung, nicht aber rhetorische Tricks und schöne Worte.
„In der Wirtschaft, aber auch in vielen anderen Bereichen, kann eine gut geführte Verhandlung den Unterschied zwischen Gewinn und Verlust ausmachen“, sagt Prof. Dr. Uta Herbst von der Universität Potsdam. Die Inhaberin des Lehrstuhls für Marketing II organisiert den Verhandlungswettbewerb bereits zum vierten Mal, gemeinsam mit Prof. Dr. Markus Voeth. Beide gründeten 2013 die Negotiation Academy Potsdam, die seit diesem Jahr einen zweiten Standort an der Universität Hohenheim hat.
Bislang ist Verhandlungsführung an den wenigsten deutschen Hochschulen ein Teil des Curriculums. In einer aktuellen Studie, die Uta Herbst und Markus Voeth im Harvard Business Manager veröffentlicht haben, gaben 70 Prozent der 342 befragten Führungskräfte aus unterschiedlichen Unternehmen und Branchen an, sie hätten das Verhandeln nicht im Studium oder der Ausbildung gelernt, sondern sich „on the job“ aneignen müssen. 79 Prozent waren der Meinung, dass sich eine Beschäftigung mit der Thematik zu Studienzeiten für sie gelohnt habe.

Kontakt:
Prof. Dr. Uta Herbst, Universität Potsdam, Lehrstuhl für Marketing II
Telefon: 0331 977-3854
E-Mail: uta_herbst@uni-potsdam.nomorespam.de

Prof. Dr. Markus Voeth, Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Marketing und Business Development
Telefon: 0711 459-22925
E-Mail: voeth@uni-hohenheim.nomorespam.de


Text: Horn-Conrad/Barsch/Klebs
Online gestellt: Matthias Zimmermann
Kontakt zur Online-Redaktion: onlineredaktion@uni-potsdam.nomorespam.de