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Programmakkreditierungsschulung des Studentischen Akkreditierungspools

Liebe Studierende,

vom 13.10.2017-15.10.2017 findet an unserer Uni ein Seminar statt, in dem Studierende zu Gutachter*innen für die Überprüfung von Studiengängen ausgebildet werden. Und das Beste: Es gibt noch freie Plätze, für die ihr euch anmelden könnt!

Was ist die Akkreditierung von Studiengängen?

Wahrscheinlich haben sich viele von euch schon einmal gewünscht, dass es in diesem oder jenem Fach eine spannendere Lehre gebe, dass die Suche von Praktika und die Organisation leichter oder allgemein die Uni anders sei. Nun kannst du dafür sorgen, dass dies auch tatsächlich passiert! In Deutschland müssen Studiengänge alle fünf bis sieben Jahre akkreditiert werden. Das heißt sie müssen durch eine Art TÜV. Während dieses Verfahrens werden alle relevanten Aspekte wie Studierbarkeit, Berufsorientierung, Ausstattung der Uni, etc. geprüft. Ein*e studentische*r Vertreter*in ist immer als eine*r der Prüfer*innen dabei. Genau das könnte in Zukunft auch dein Job sein, denn grundsätzlich kann jede*r Student*in Gutachter*in werden und es gibt immer Bedarf an studentischen Vertreter*innen.

Was mache ich als studentische*r Vertreter*in bei einer Akkreditierung?

Es gibt einen studentischen Pool, in dem Studierende aller Fächer versammelt sind. Wenn eine Akkreditierung ansteht (das ist alle fünf bis sieben Jahre der Fall) wird das ausgeschrieben und man kann sich darauf bewerben. Wenn man ausgewählt wird (was relativ häufig geschieht, da es einen Mangel an Gutachtern gibt), bekommt man die Unterlagen der Uni zugeschickt und liest diese zur Vorbereitung durch. Im Rahmen eines Ortstermins macht man sich danach noch ein persönliches Bild von der Uni und dem Studiengang. Während dieses Ortstermins spricht man mit den Vertretern aller beteiligten Gruppen (Professoren, dem Uni-Präsidium, den Studenten, etc). Im Anschluss schreibt man zusammen mit den anderen Kommissionsmitgliedern (im Regelfall zwei Professoren und ein Berufspraxisvertreter) ein Gutachten. In diesem beurteilt man die Qualität des Studiengangs und spricht ggf. Empfehlungen, Auflagen oder sogar eine Akkreditierungsverweigerung aus. Im Regelfall müssen die ausgesprochenen Auflagen von der Uni rechtlich verbindlich umgesetzt werden. Daher hat dieses Gutachten reale Auswirkungen.

Was habe ich als studentische*r Vertreter*in von einer Akkreditierung?

- Du lernst viel dabei: U.a. sammelst du Erfahrungen mit dem Hochschulsystem und Qualitätsmanagement.
- Du erhältst ein attraktives Honorar (ca. 500€ pro Programmakkreditierung, bei Systemakkreditierungen mehr).
- Du lernst Deutschland besser durch deine Reisen kennen. Die Fahrtkosten sowie die Übernachtung in Hotels werden für dich übernommen. Evtl. besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an internationalen Akkreditierungen.
- Du kannst dein eigenes soziales Netzwerk erweitern.
- Du kannst maßgeblich das Leben von dir und anderen Studierenden verbessern.

Wie werde ich studentische*r Gutachter*in?

Um studentischer Gutachter zu werden, musst du an einem Schulungsseminar teilgenommen haben. Außerdem musst du von einer Studierendenvertretung in den Pool der studentischen Gutachter*innen entsandt worden sein. Dies soll erreichen, dass die studentischen Gutachter*innen ausreichend qualifiziert sind und sich auch tatsächlich für studentische Interessen einsetzen. Beide Voraussetzungen kannst du durch deine Teilnahme an dem Schulungsseminar am 13.10.2017-15.10.2017 erfüllen. Wir bemühen uns nämlich um eine Kooperation mit der Brandenburger und Berliner Studierendenvertretung.

Insbesondere interessiert sind wir an Studierende folgender Studiengänge:

Theologie, Islamwissenschaften, Judaistik; Pflege-, Gesundheits- und Bildungswesen, Pädagogik, Soziale Arbeit, Inklusion/Sonderpädagogik; Technologiemanagement; Kunst- und Kulturwissenschaften, Kunstvermittlung; bestimmte Lehrämter wie Kunst, Musik; Lehramt – nicht Gymnasium; Berufsschullehrämter, Kombinatorische Studiengänge; Deutsch; Englisch; Film und Medien, Schauspiel, Tanzwissenschaften, Musikwissenschaften und Theaterwissenschaften; Religionswissenschaften, Sinologie, Romanistik, Ägyptologie, Altertumswissenschaften, Klassische Philologie, Latein, Griechisch; Sprachwissenschaften, Linguistik; British, American and Postcolonial Studies; Design, Exhibition Design, Raumdesign, Textildesign; Verwaltungswissenschaften, Dokumentwissenschaften, Editionswissenschaften; Medizin, Zahnärzte, Dentalhygiene, Implantology & Ästhetische Chirurgie; Logopädie, Osteopathie, Physiotherapie, Pharmazie; Gender Studies; Nautik; Fachübersetzen/ Dolmetschen; Journalismus/Medien, Kommunikation; Biotechnologie, Ökotrophologie, Ökotoxologie; Agrartechnik; Fernstudiumserfahrung (vor allem BWL).

Datum: 27.04.2017 16:00 – 29.04.2017 16:00, kostenlos.
Inhalte: Einführung in das Qualitätsmanagement, Gesprächsführung, Vertretung studentischer Interessen, Relevante Richtlinien Kosten: Kostenlos.

Viele Grüße,
Lydia Stolle & Markus Maisel

Gehalten von

Alexander Buchheister, Florian Pranghe

Anmeldung

Ja , bis zum 12.10.2017

Veranstaltungsart

Seminar

Sachgebiet

Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium

Universitäts-/ Fachbereich

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Termin

Beginn
13.10.2017, 17:00 Uhr
Ende
15.10.2017, 14:00 Uhr
Weitere Informationen nach Teilnahmebestätigung.

Veranstalter

Hochschulgruppe Akkreditierung der Universität Potsdam, Studentischer Akkreditierungspool

Ort

Universität Potsdam, Uni-Komplex Griebnitzsee, 3.06.S14
August-Bebel-Straße 89
14482 Potsdam
Lageplan

Kontakt

Hochschulgruppe Akkreditierung, Lydia Stolle & Markus Maisel
August-Bebel-Str. 89
14482 Potsdam

Telefon 01743375757