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Flüchtlinge und Menschenrechte – Diskussion des Potsdamer MenschenRechtsZentrums

Einem hochaktuellen Thema widmet sich der Potsdamer MenschenRechtsTag 2016: „Flüchtlinge und Menschenrechte“. Die Experten beschäftigen sich mit Fragen, die sich im Zusammenhang mit der vermehrten Aufnahme von Menschen aus dem Nahen Osten und aus Afrika stellen. Auf dem Podium im Potsdamer Café freiLand diskutieren unter anderen Wolfgang Grenz von Amnesty International, Wolfgang Spieß von der Industrie- und Handelskammer Potsdam, Prof. Dr. Alexander Windoffer von der  Juristischen Fakultät und Prof. Dr. Logi Gunnarsson vom  MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam.

Das MenschenRechtsZentrum der Universität Potsdam (MRZ) weist auf Art. 1 Abs. 2 des Grundgesetzes hin, demzufolge sich das deutsche Volk zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt bekennt. „Menschenrechte hat jeder Mensch als Mensch“, erklärt der Philosoph  Prof. Dr. Logi Gunnarsson. „Ausgehend von der Relevanz von Menschenrechten für die gegenwärtige Flüchtlingssituation wollen wir jenseits von politischer Polarisierung ein Forum für einen offenen und zukunftsorientierten Dialog unter den Menschen in Potsdam zu unterschiedlichen Aspekten der Flüchtlingsthematik bieten.“
Die Integration der Menschen, die dauerhaft oder auch nur mittelfristig in Deutschland bleiben werden, gilt als große Herausforderung. Neben Arbeit und Schule, Wohnen und gesellschaftlicher Teilhabe beschäftigen die Aufnahmegesellschaft wie die Schutzsuchenden auch Probleme der Sicherheit. Schließlich ist die Debatte, die derzeit in Deutschland und Europa geführt wird, auf Motive und Mechanismen hin zu untersuchen. Der 6. Potsdamer MenschenRechtsTag soll erörtern, was unter Migration und Flucht zu verstehen ist und wie sie verursacht werden. Daran anknüpfend wird zu klären sein, welche Arten von Schutzstatus es gibt und wie diese erlangt werden können. Nicht zuletzt steht die Frage, was mit denjenigen geschieht, die nicht bleiben können. Das Publikum ist eingeladen, mit den Podiumsgästen in den Dialog zu treten.

Zeit: 9.2.2016, 18.00 Uhr
Ort: freiLand, Café (Haus 2), Friedrich-Engels-Straße 22, 14473 Potsdam
Kontakt: Prof. Dr. Norman Weiß, MenschenRechtsZentrum
Telefon: 0331 977-3450 (Sekretariat)
Internet: www.uni-potsdam.de/mrz
E-Mail: sekremrz@uni-potsdam.nomorespam.de

Medieninformation 01-02-2016 / Nr. 015
Jana Scholz

Universität Potsdam
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam
Tel.: +49 331 977-1665
Fax: +49 331 977-1130
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Online gestellt: Edda Sattler
Kontakt zur Onlineredaktion: onlineredaktion@uni-potsdam.nomorespam.de