WVL-ProjektKRAFTTRAINING IM NACHWUCHSLEISTUNGSSPORT: KINGS-Studie“

Die Relevanz des Krafttrainings im Nachwuchsleistungssport ist unbestritten. Dennoch zeigen aktuelle Analysen, dass bezüglich alters-, geschlechts- und sportartspezifischer Belastungsnormative, den Inhalten der Krafttrainingsmaßnahmen (z. B. Krafttraining mit der eigenen Körpermasse, Freihanteltraining) sowie der Validierung und Weiter-/ Neuentwicklung von Kraftmessverfahren im Feld wesentliche Forschungsgrundlagen im Nachwuchsleistungssport fehlen. Im Auftrag des Strategieausschusses des Wissenschaftlichen Verbundsystems im Leistungssport (WVL) hat das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) im September 2014 das Ausschreibungsprojekt zum Thema „Krafttraining im Nachwuchsleistungssport“ vergeben und damit dem Konsortium um Prof. Dr. Urs Granacher (Universität Potsdam), Prof. Dr. Adamantios Arampatzis (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Holger Gabriel (Friedrich-Schiller-Universität Jena) die Möglichkeit der Entwicklung einer solchen Forschungsgrundlage eröffnet.

In den kommenden vier Jahren wird ein interdisziplinäres wissenschaftliches Projektteam in Kooperation mit leistungssportrelevanten außeruniversitären Projektpartnern dieses Forschungsdefizit aufarbeiten und die Übertragung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis vorantreiben. Im Rahmen von Trainerfortbildungsmaßnahmen und in Zusammenarbeit mit den beteiligten Sportfachverbänden und Schulen sollen im Anschluss die Rahmentrainingspläne hinsichtlich der kraftbetonten Inhalte auf Basis der Studienergebnisse neu konzipiert werden.

  • Foto: Dominique Ernst, Ralf Roth


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