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Jüdischer Friedhof in Schwedt

Überblick

 

Hebraeischer BuchstabeMit 121 Grabsteinen gehört der Schwedter Friedhof zu den größten noch heute erhaltenen jüdischen Friedhöfen in Brandenburg.

In Schwedt haben seit 1672 Juden gelebt. Möglicherweise hatten sie bereits im 17. Jahrhundert hier ihren eigenen Begräbnisplatz. Der älteste noch heute erhaltene Grabstein stammt jedoch erst von 1818. Die letzte Beisetzung fand 1942 statt.

Der Friedhof liegt an der Helbigstraße unmittelbar neben den Bahngleisen und ist vom Bahnhof aus bequem zu Fuß zu erreichen.

Außer dem Friedhof hat sich in Schwedt ein weiteres Zeugnis jüdischen Lebens in der Stadt erhalten. Das 1871 neu errichtete Ritualbad ("Mikwe") wurde seit 2008 sorgfältig restauriert und ist heute zugänglich als Einrichtung der Städtischen Museen Schwedt/Oder.

 



Die Geschichte der Juden in Schwedt ist ausführlich beschrieben in:
Brigitte Heidenhain: Juden in Schwedt - Ihr Leben in der Stadt von 1672 bis 1942, Potsdam, 2010.
In dieser Publikation befinden sich auch die Stammbäume von 18 Schwedter jüdischen Familien.

Kontakt

Universität Potsdam
Koordination des
Zentrums für Jüdische Studien
 
Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

Tel.: 0331/977-1284
juedische-friedhoefe@uni-potsdam.de

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