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Arbeitsbereich: Theorie und Methodologie

Foto: Maria Seidel

Eine bleibende Aufgabe der Religionswissenschaft ist die Auseinandersetzung mit Definitionsversuchen des Begriffs Religion. Zu dieser Reflexion gehört das Einbetten der jeweiligen Begriffsbestimmung in ihren kulturellen Kontext wie auch die Klärung des Verhältnisses Begriff, Untersuchungsgegenstand und Methode. Erst die Klärung, wann warum Phänomene als „religiös“ erachtet werden, ermöglicht weitergehende Analysen unterschiedlichsten Quellenmaterials (Texte, Bilder, Filme, Statistiken, etc.). Die Erörterung der Funktionen von religiösen Handlungen und Vorstellungen eröffnet religionssoziologische Perspektiven. Theorien (z.B. Systemtheorie, Ritualtheorien, Säkularisierungstheorien) als Versuche, Fragen des religiösen Wandels und der religiösen Vielfalt zu ordnen, werden methodisch auf den Prüfstand gestellt und weiterentwickelt, um ein tiefergehendes Verständnis von Religion, Säkularisierung und religiöser Indifferenz zu ermöglichen. Grundlegend sind am Potsdamer Institut in der Regel texthermeneutische und komparatistische Methoden, welche je nach Untersuchungsgegenstand mit weiteren methodischen Ansätzen – oft auch aus anderen Wissenschaftsdisziplinen kombiniert werden.

Foto: Maria Seidel

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