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Fortsetzung des Teilprojekts in DFG-Forschergruppe bewilligt

Andrea Liese und Per-Olof Busch haben erfolgreich die Fortsetzung ihres Teilprojekts in der Forschergruppe "Internationale Verwaltung. Entstehung und Entwicklung von Verwaltungsmustern und ihr Einfluss auf die internationale Politikgestaltung" eingeworben, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.

Die Forschergruppe beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit Unterschiede in den administrativen Strukturen internationaler Verwaltungen, in ihren Rollen in politischen Entscheidungsprozessen und in ihren Beziehungen zu anderen Akteuren in Politik und Gesellschaft sich in der nationalen und internationalen Politikentwicklung auswirken. Ausgehend von der ersten Phase bilden die Auswirkungen der administrativen Stile, der Autonomie, der Expertenautorität, der Budgetierung und der Mehrebenenstrukturen die Schwerpunkte. Dabei werden unterschiedliche theoretische Perspektiven aus der Verwaltungswissenschaft und den Internationalen Beziehungen verwendet.

Das Teilprojekt „Von Expertenautorität zum Politiktransfer. Wie und unter welchen Bedingungen wirken Politikempfehlungen von internationalen Verwaltungsstäben?“ untersucht, in welchem Ausmaß, unter welchen Bedingungen und wie sich die Expertenautorität von internationalen Verwaltungsstäben auf Entscheidungen in Staaten niederschlägt, freiwillig den Politikempfehlungen von internationalen Verwaltungsstäben zu folgen, indem sie Politiken verabschieden, Verwaltungsstrukturen etablieren oder Institutionen gründen. Dabei geht es um die Verwaltungsstäbe von Weltbank und OECD sowie die Themenfelder Finanz- und Landwirtschaftspolitik.

Die Forschergruppe bringt von 2017 bis 2020 in 7 Teilprojekten Forscherinnen und Forscher aus der Politik- und Verwaltungswissenschaft der Ludwig-Maximillians-Universität München, der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer, der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Darmstadt und der Universität Potsdam zusammen.

 

Research grant for continuation of sub-project Research Group of DFG

Andrea Liese and Per-Olof Busch have successfully acquired a research grant for the continuation of a sub-project at the Research Group "International Public Administration. The Emergence and Development of Administrative Patterns and Their Effects on International Policymaking", which is funded by Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

The Research Group focuses on the question whether, to what extent and how different administrative patterns of international public administrations impact on national and international policy-making. International public administrations (also labelled international bureaucracies or secretariats of international organizations) are collective entities that form a distinct but integral organizational part of intergovernmental organizations and are run by non-elected officials or international civil servants, e.g. the Secretariat of the United Nations. Starting from the results of the first phase, the different research projects analyse the impact of administrative styles, autonomy, expert knowledge, time rules and time horizons and modes of multi-level coordination. In doing so, different theoretical perspectives from Public Administration and International Relations are applied.

The sub-project "From expert authority to policy transfer. How and under which conditions does IPA policy advice matter?" of Andrea Liese and Per-Olof Busch focuses on the question, to what extent, under what conditions and how the expert authority of international public administrations affects decisions in states to voluntarily follow their policy advice. It focuses on the secretariats of the World Bank and OECD and the issue areas finance and agriculture.

From 2017 to 2020, the Research Group brings together more than 20 researchers from Public Administration and International Relations in 7 sub-projects. The following research institutions are involved in the Research Group: Ludwig-Maximillians-Universität München, German University of Administrative Sciences Speyer, Freie Universität Berlin, Technische Universität Darmstadt and University of Potsdam.