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Per-Olof Busch leitet Workshop bei ECPR Joint Sessions

Bei den Joint Sessions des European Consortium of Political Research (ECPR) leitet Per-Olof Busch gemeinsam mit Thomas Sommerer von der Universität Stockholm den Workshop “In the Engine Room. Linking Perspectives in the Study of Intergovernmental Organizations as Actors”. Die Joint Sessions finden vom 29. März bis 2. April 2015 an der Universität Warschau in Polen statt.

Die 20 teilnehmenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 8 europäischen Ländern betrachten in ihren Beiträgen das Innenleben internationaler Organisationen, etwa Autonomie, administrative Stile, Entscheidungs- und Steuerungsmechanismen, Führungsverhalten, Wissen und Expertise, Expertenautoriät und Wandel.

Der Workshop will dazu beitragen, die zwei wesentlichen Forschungsstränge zusammenzubringen, die bisher die Forschung zum Innenleben internationaler Organisationen charakterisiert haben und meist isoliert voneinander bestanden haben. Das ist zum einen der Forschungsstrang, der das Innenleben als das Phänomen betrachtet, das erfasst und erklärt werden muss. Das ist zum anderen der Forschungsstrang, der das Innenleben internationaler Organisationen als Ausgangspunkt nimmt und versucht damit die Wirksamkeit und die Performanz internationaler Organisationen zu erklären.

Das Zusammenführen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die diese Perspektiven einnehmen, soll dazu beitragen, eine Auseinandersetzung über Möglichkeiten (und Hindernisse) zu initieren. Diese Auseinandersetzung soll dazu dienen auszuloten, inwieweit ein gemeinsames konzeptionelles Verständnis des Innenlebens internationaler Organisationen entwickelt und in empirischen Untersuchungen angewendet werden kann. Letztendlich könnte ein solch gemeinsames Verständis dazu beitragen, einen einheitlichen Forschungsrahmen zu entwickeln, der erlaubt den kausalen Pfad von den Determinanten des Innenlebens internationaler Organisationen zu ihrer Performanz nachzuzeichnen und zu untersuchen. Der Austausch soll auch dazu beitragen, die Konzeptionen von Merkmalen des Innenlebens internationaler Organisationen zu konsolidieren und empirische Ergebnisse zusammenführen, die als Ausgangspunkt von zukünftiger Forschung genutzt werden können.