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Kooperationsförderungen KoUP

Die Kooperationsförderung KoUP wurden als Seed Money Konzept zur Förderung internationaler Partnerschaften durch den Präsidenten und den Vizepräsidenten für Internationales, Alumni und Fundraising an der Universität Potsdam etabliert. Ziel der Förderungen ist es, internationale Kooperationen anzubahnen und gemeinsam mit den Partnerinstitutionen Drittmittelanträge für Forschungsvorhaben zu erarbeiten.

Die Maßnahmen KoUP (ehemals Mini Grants) gliedern sich seit 2015 in drei Förderlinien mit jährlich unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Regionen.

KoUP Programmlinien im Überblick

    KoUP 1: gemeinsame Summer/Winter Schools, Workshops und Anbahnungsreisen im Zusammenhang mit Forschungsprojekten, Studierendenaustausch und Einrichtung von gemeinsamen Studiengängen (Förderhöhe je nach Zielland 3.000-5.000 EUR/Antrag)

    KoUP 2: Förderung vorrangig für die Vorbereitung einer gemeinsamen Antragsstellung mit einer Partnerinstitution (z.B. in Horizon 2020), sowie gemeinsame Summer/Winter Schools, Workshops, Recherchearbeiten oder Konsortialtreffen (Förderhöhe bis 10.000 EUR/Antrag); Kooperationen mit Israel werden jedes Jahr in der Förderlinie unterstützt, die anderen Länderschwerpunkte alternieren.


    KoUP Partner: Aus- und Aufbau von studien- und lehrbezogenen Kooperationen, Internationalisierung der Lehre; Kooperationen mit der Macquarie University werden jedes Jahr mit der Förderlinie unterstützt, die anderen Länderschwerpunkte alternieren.

Sonderausschreibungen (bspw. KoUP TAU – Tel Aviv University) erfolgen gelegentlich und bieten Förderungen zu ausgewählten Zielen im entsprechenden Projektjahr.

Die Schwerpunktregionen wechseln jährlich, wobei die Länder aufsteigend die Förderlinien durchlaufen. Ein zunächst in KoUP 1 ausgeschriebenes Land (oder eine Region) wird im folgenden Jahr in KoUP 2 ausgeschrieben, anschließend in KoUP Partner.
Eine Kommission unter der Leitung des zuständigen Vizepräsidenten entscheidet über die Antragsbewilligung. Anträge, die auf Kooperationen mit bereits existierenden Partnern fokussieren, werden bevorzugt, wenn das Antragsvolumen die zur Verfügung stehenden Mittel übersteigt. Die Ausschreibung erfolgt im Dezember vor Beginn des Förderjahres.
In 2016 hat die Universität mehr als 230.000 € zentrale Fördergelder zum Auf- und Ausbau von Kooperationen in den Schwerpunktregionen Lateinamerika, Israel, Frankreich, Polen und Australien investiert.  Die Förderlinien unterstützen die Bereiche Forschung, Lehre, aber auch den Wissens- und Technologietransfer.