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Arbeiten und Praktika während des Studiums

Ausländerrechtliche Hinweise

Studierende aus der EU (mit Ausnahme Kroatiens) sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz können uneingeschränkt einer Erwerbstätigkeit nachgehen.

Internationale Studierende aus anderen Ländern, die eine Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken haben, sind zu einer beschränkten unselbständigen Erwerbstätigkeit berechtigt.

Nebentätigkeit an 120 ganzen oder 240 halben Tagen

Mit Ihrer Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken bekommen Sie einen Vermerk über die zustimmungsfreie (= ohne Arbeitsgenehmigung) Erwerbstätigkeit für eine Beschäftigung an bis zu 120 ganzen Tagen oder an 240 halben Tagen (auch außerhalb der Semesterferien) im Kalenderjahr. Die Arbeit darf jedoch weder den Zweck der Aufenthaltserlaubnis – das Studium – beeinträchtigen noch die Aufenthaltsdauer verlängern.

Angerechnet werden nur die Tage, an denen tatsächlich gearbeitet wurde (auch Wochenendtage), unabhängig von der Gültigkeit des Arbeitsvertrages. Für die Berechnung halber Tage ist die regelmäßige Arbeitszeit der weiteren Beschäftigten des Betriebes maßgeblich. Wenn die regelmäßige Arbeitszeit acht Stunden beträgt, ist der halbe Tag mit vier Stunden täglicher Arbeitszeit anzusetzen; beträgt die regelmäßige Arbeitszeit zehn Stunden, so wird der halbe Tag mit fünf Stunden berechnet.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber müssen die Einhaltung der zustimmungsfreien Beschäftigung kontrollieren und diese in geeigneter Weise dokumentieren.

Beschäftigung als studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskraft

Neben den 120 ganzen oder 240 halben zustimmungsfreien Tagen können Sie wissenschaftliche und studentische Tätigkeiten zustimmungsfrei und ohne zeitliche Begrenzung ausüben.

Als wissenschaftliche Tätigkeit gelten unter anderem die Tätigkeit am Lehrstuhl der Universität und an einer anderen wissenschaftlichen Einrichtung sowie die Beteiligung an Forschungsprojekten. Zu den studentischen Nebentätigkeiten gehören auch Beschäftigungen in hochschulnahen Organisationen (wie z.B. Tutoren in Wohnheimen des Studentenwerks).

Praktikum

Pflichtpraktikum ist der vorgeschriebene Bestandteil des Studiums und zum Erreichen des Ausbildungsziels erforderlich, weshalb keine Zustimmung erforderlich ist, auch wenn sie vergütet werden. Dazu zählt auch die Anfertigung von Abschlussarbeiten im Unternehmen. Die zur Verfügung stehenden zustimmungsfreien 120 ganzen oder 240 halben Arbeitstage werden nicht berührt, d.h. sie können zusätzlich und unabhängig davon in Anspruch genommen werden.

Freiwillige Praktika gehören nicht zum Studium und werden auf die zustimmungsfreien 120 Tage Arbeitstagen angerechnet. Wenn diese überschritten sind, gelten solche Praktika als zustimmungspflichtige Erwerbstätigkeit, auch wenn diese unentgeltlich abgeleistet werden. Die Zustimmung müssen Sie dann bei der Ausländerbehörde einholen.

Zustimmungspflichtige Tätigkeiten

Wenn Ihre Zeit für zustimmungsfreie Erwerbstätigkeit abgelaufen ist oder wenn Ihre Tätigkeiten durch die oben genannten Möglichkeiten nicht gedeckt sind, brauchen Sie für eine weitergehende Tätigkeit eine Zustimmung von der Ausländerbehörde bzw. – für Studierende aus Kroatien – von der Agentur für Arbeit.

Eine über die 120 ganzen oder 240 halben Tage hinausgehende Tätigkeit kann für Studierende nur als Teilbeschäftigung zugelassen werden, wenn sie den Studienzweck nicht verändert und die Erreichung des Studienzwecks nicht wesentlich erschwert oder verzögert. Die Entscheidung ist immer einzelfallbezogen. In der Regel muss noch die Bundesagentur für Arbeit der Beschäftigung zustimmen (wird von der Ausländerbehörde beantragt).

Merkblatt vom DAAD

"Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit"

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