AKTUELLES


 

 

Veranstaltungsankündigung

Am 10.07.2018 findet in Kooperation des Forum Religionen im Kontext und dem Kanonistischen Institut ein Vortrag von Prof. Dr. Dr. Jean Ehret zum Thema:

„Die Neuordnung des Verhältnisses von Staat, Kirche und Religionsgemeinschaften in Luxemburg.

Fakten und Fragen.“


statt.

Am 26. Januar 2015 unterzeichnete die Luxemburger Regierung mit der jüdischen Gemeinde, der anglikanischen, orthodoxen, protestantischen und katholischen Kirche und der Shura jeweils ein Abkommen, das die staatliche finanzielle Unterstützung dieser Religionsgemeinschaften ordnet. Des Weiteren unterzeichnete sie zwei Abkommen mit der katholischen Kirche: das Erste schafft die Kirchenfabriken zu Gunsten eines “Kirchenfonds" ab, das Zweite schafft den Religionsunterricht an allen staatlichen Schulen ab. Mit der gesetzlichen Umsetzung der Abkommen wurde das napoleonische Erbe, das bis dahin die Beziehungen zwischen Staat und Religionsgemeinschaften geprägt hatte, abgelegt. Der Vortrag stellt die wichtigsten Punkte der Neuordnung dar; er beleuchtet und hinterfragt sie aus gesellschaftspolitischer und theologischer Perspektive.

Prof. Dr. Dr. Jean Ehret ist Direktor der Luxembourg School of Religion & Society. Er war an den Verhandlungen mit dem Staat beteiligt.

Die Veranstaltung findet um 17:00 Uhr in Raum 1.08.0.58 am Neuen Palais statt.

Studierende und Interessierte aller Fachrichtungen sind herzlich eingeladen.

 

Hinweis auf den Tagungsband der 60. Bitburger Gespräche zum Thema „Staat und Religion“

Es sei auf den gerade erschienen Band „Bitburger Gespräche Jahrbuch 2017“ hingewiesen. In ihm werden die anlässlich der 60. Bitburger Gespräche zum Thema „Staat und Religion“  gehaltenen wissenschaftlichen Referate publiziert. Zusammen mit dem Trierer Zivilrechtler Prof. Dr. Thomas Raab hat der kommissarische Leiter des Kanonistischen Instituts an der Universität Potsdam, Prof. Dr. Ansgar Hense, diese Tagung konzipiert und mit vorbereitet. Das Themenspektrum ging aus von einer politikwissenschaftlichen Realanalyse des Verhältnisses von Staat und Religion in Deutschland seit 1989 (Antonius Liedhegener). Die Vizepräsidentin des EGMR  Prof. Dr. Angelika Nußberger, und der Freiburger Staatsrechtslehrer Prof. Dr. Matthias Jestaedt unterzogen die Straßburger und Karlsruher Rechtsprechung zu religiösen Symbolen im öffentlichen Raum und dem Neutralitätsgrundsatz einer eingehenden Würdigung. Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Behandlung des kirchlichen Arbeitsrechts, das der Göttinger Arbeitsrechtler Prof. Dr. Rüdiger Krause in einem die individual- und kollektivrechtliche Seite behandelnden Grundsatzreferat darstellte und reflektierte. Flankiert wurden seine Ausführungen sowohl durch die gewerkschaftliche als auch die katholische und evangelische Position (Schubert/Losem/Klostermann). Beschlossen wurden die 60. Bitburger Gespräche durch einen Festvortrag des Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert zum Thema „Perspektiven des Verhältnisses von Staat und Religion in einer sich wandelnden Gesellschaft“.

 

2. Glockensymposium ECC-ProBell ® am 21.-22. März 2018 an der Hochschule Kempten

Das Thema Glocken und Glockenläuten weist eine Vielzahl von Dimensionen auf. Den einen erscheint dies nur als lästige „religiöse Lärmimmission“, während andere mit Akribie und größtem Engagement Glockeninschriften sammeln und erfassen. An der Hochschule Kempten versammelten sich im März über 160 Glockenakteure und –interessierte, um gerade auch den technischen Fragen eines adäquaten Glockengebrauchs nachzugehen. Die Themenschwerpunkte betrafen den Schutz und Erhalt von Glocken, das Glockenläuten als Wohlklang und/oder Lärm, die Problematik der Turmschwingungen und Sanierungskonzepte sowie den „musikalischen Fingerabdruck“ von Glocken. Die Ergebnisse, dieser von Prof. Dr. Andreas Rupp und Dr. Michael Plitzner (Europäisches Kompetenzzentrum für Glocken ECC-ProBell ®) in Kooperation mit dem Beratungsausschuss für das Deutsche Glockenwesen veranstalteten Tagung, liegen bereits als gedruckter Konferenzbericht vor. Dem kommissarischen Leiter des Kanonistischen Instituts Prof. Dr. Ansgar Hense oblag es anlässlich dieser Tagung, den Festvortrag „Glockenläuten als Kultursymbol – aus der Perspektive eines Juristen“ zu halten. Auf der Tagung konnte man sich einen sehr eindrücklichen Überblick über die technischen Forschungen mit und an den Glocken machen. Gerade in diesem Bereich hat die Forschung in dem letzten Jahrzehnt einen ganz erheblichen Entwicklungssprung getan, der auch den nichttechnischen Hörer der Glocken beindruckte.

 

Sommersemester 2018

Im Sommersemester 2018 findet bei Herrn Prof. Dr. Hense die Vorlesung "Religionsverfassungsrecht" mit integrierter Übung statt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden pdf-Datei.

 

Kooperation der Universität Potsdam mit der Ishik-Universität

Dr. Stefan Gatzhammer ist im Rahmen der Förderung deutsch-irakischer Hochschulpartnerschaften 2018/19 und 2020/21 DAAD-Projektkoordinator im Kooperationsprojekt der Universität Potsdam mit der Ishik Universität, der Katholischen Universität und der Salahaddin Universität in Erbil, Nordirak. Das Projekt wird gefördert vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amtes.

https://www.daad.de/hochschulen/programme-regional/arabischer-raum/de/41831-hochschulpartnerschaften-mit-dem-irak/

 

Veranstaltungsausfall

Aus dienstlichen Gründen entfällt am 19. Januar 2018 die Vorlesung "Grundzüge des Vermögensrechts der Katholischen Kirche" bei Herrn Professor Hense.

 

Urlaubszeiten

Herr Dr. Gatzhammer befindet sich im Urlaub vom 07.09.2017 - 14.09.2017 sowie vom 26.09.2017 - 06.10.2017.

Herr Hoffmann befindet sich im Urlaub vom 11.09.2017 - 22.09.2017.

 

Grenzfragenforum der Katholischen Akademie Berlin

Im Rahmen des Forums „Grenzfragen – zwischen Religion, Recht und Gesellschaft“, der Katholischen Akademie moderierte Herr Professor Hense am 15. Mai 2017 eine Veranstaltung zum Thema:

„Verbot der Verschleierung? Rechtswissenschaftliche und rechtspolitische Aspekte“

Anhand der Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Europäischen Gerichtshofes hinsichtlich der Verschleierung bzw. Vollverschleierung erörterte Herr PD Dr. Dr. Armin Steinbach (Bonn/Berlin) verschiedene Aspekte des staatlichen Neutralitätsgebotes im Wandel. Im Anschluss daran gab Frau Aqilah Sandhu (Augsburg) eine rechtspolitische Einschätzung über das bereits beschlossene Verbot von Vollverschleierungen in Bayern.

 

Sommersemester 2017

Im Sommersemester 2017 finden bei Herrn Prof. Dr. Hense die Vorlesungen "Konkordatsrecht" und "Grundzüge des Vermögensrechts der katholischen Kirche" statt. Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der folgenden pdf-Datei.

 

STAATSKIRCHENRECHTSTAGUNG IM BUNDESINNENMINISTERIUM AM 30. MÄRZ 2017

Am 30. März 2017 fand unter der Leitung von Herrn Professor Heinig (Göttingen) und Herrn Professor Hense (Bonn/Potsdam) eine Tagung über die staatskirchenrechtliche Entwicklung „Vom Reformationsfolgenrecht zum Religionsrecht der religiös-kulturell-pluralen Gesellschaft“ statt. Im Fokus standen sowohl historische Erkenntnisse und deren aktueller Wirkung als auch neuere Entwicklungen in Staatskirchenrecht und Gesellschaft. Einen ausführlichen Bericht können Sie dem Artikel von Martin Otto in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 08. April 2017 entnehmen.

  

Trauer um Dr. Joachim Gaertner

Das Kanonistische Institut an der Universität Potsdam trauert um Oberkirchenrat i. R.  Dr. iur. utr. Joachim Gaertner (1937-2017), Vorstandsmitglied des Evangelischen Instituts für Kirchenrecht. Die örtliche, fachliche und persönliche Nachbarschaft mit Dr. Gaertner war ein großes Geschenk. Die Zusammenarbeit mit ihm eine wirkliche Freude. Der Verlässlichkeit im universitären Alltagsgeschäft der Koordination von Lehrveranstaltungen, Durchführung von Prüfungen u.a.m. korrespondierte immer eine darüber hinausgehende Zugewandtheit und überaus selten gewordene menschliche Feinheit. Dr. Gaertner ging es um die Sache. Die ihm 2003 gewidmete Festschrift hob dies zu Recht im Titel hervor. Dass das konfessionell differenzierte Kirchenrecht immer auch ein Kirchenrecht in ökumenischer Verbundenheit und insofern konfessionsverbindend gedacht werden muss, durften wir in Leben und wissenschaftlichen Wirken von Dr. Gaertner dankbar und vorbildhaft erleben. Sein Rat war uns wichtig. Wir werden ihn sehr vermissen. Vivat in aeternum!

 

Prof. Dr. Ansgar Hense - Dr. Stefan Gatzhammer - Maximilian Hoffmann

 

Bitburger Gespräche vom 12. – 13. JANUAR 2017 in Trier

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Ansgar Hense (Bonn/Potsdam) fanden am 12. und 13. Januar 2017 die 60. Bitburger Gespräche zum Thema „Staat und Religion“ statt. Vor dem Hintergrund des Reformationsjubiläumsjahres wurde vor allem die Korrelation zwischen beständigem Staatskirchenrecht und sich wandelnden Gesellschaftsstrukturen in jüngerer Zeit anhand ausgewählter religionsverfassungsrechtlichen Aspekte thematisiert. Einen ausführlichen Tagungsbericht finden Sie auf der Internetseite der Universität Trier unter: https://www.uni-trier.de/index.php?id=47044&tx_ttnews%5Btt_news%5D=20896&cHash=4ec9e9927865d60d945813e0e94c93f8.   

 

Tagungsbericht zur Staatskirchenrechtlichen Fachtagung

Den Tagungsbericht zur Staatskirchenrechtlichen Fachtagung „Kirchliche Hochschulen und konfessionelle akademische Institutionen im Lichte staatlicher und kirchlicher Wissenschaftsfreiheit“ am 11. Oktober 2016 in Mainz entnehmen Sie bitte der folgenden pdf-Datei.

 

 

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